17 January 2026, 13:42

Grüne Woche Berlin startet mit kulinarischem und kulturellem Eröffnungsumzug

Ein lebendiger Plakatentwurf von Wisconsin, gefüllt mit verschiedenen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Snacks, mit der Aufschrift "Festival Foods".

Tulpen-Taufe und Elchfleischbrot: Die Tour zur Grünen Woche - Grüne Woche Berlin startet mit kulinarischem und kulturellem Eröffnungsumzug

Berlins Grüne Woche startet mit prominentem Eröffnungsumzug

Die jährliche Internationale Grüne Woche in Berlin hat mit einem hochkarätigen Eröffnungsumzug begonnen. Bei der dreieinhalbstündigen Veranstaltung besuchten Offizielle und Gäste Stände verschiedener Regionen und Länder. Manche Stationen boten kulinarische Köstlichkeiten und Unterhaltung, andere setzten auf Präsentationen und Traditionen.

Der Rundgang startete um 8:00 Uhr in der Halle von Mecklenburg-Vorpommern, wo Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die Gruppe begrüßte. Mit dabei war auch Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, der zum ersten Mal an der Grünen Woche teilnahm.

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Am niederländischen Pavillon setzte Rainer ein besonderes Zeichen: Er taufte eine neue Tulpenart, die „Berliner Jubiläum“, und übergoss die Blume mit Sekt – ein Highlight der gärtnerischen Ausstellungen. Nicht alle Stationen boten Erfrischungen an: Am Stand des Ministeriums gab es nur Kaffee, wo sich der EU-Kommissar und der Präsident des Deutschen Bauernverbandes kurz ausruhten. Berlins Verbraucherschutzsenator Felor Badenberg verzichtete ganz auf Snacks und präsentierte stattdessen ein Kochbuch. Andere Stände waren großzügiger: Estland servierte offene Sandwiches mit Elchfleisch und Roggenbrot, die Ukraine schenkte Sekt aus, Bulgarien bot Tänze und Börek an. Die Tschechische Republik reichte Bier, Polen verteilte Wurst. Im Gegensatz dazu gab es in der Bayern-Halle zwar kein Essen, dafür aber einen Auftritt von vier Alphornbläsern.

BVE-Präsident Joachim von Boetticher merkte an, dass Teilnehmer normalerweise an jedem Stand probieren. Doch diesmal gab es eine Mischung aus kulinarischen Leckerbissen und kulturellen Darbietungen – manche Stände setzten auf Präsentationen statt auf Bewirtung.

Nach dreieinhalb Stunden endete der Eröffnungsumzug, der ein breites Spektrum an Ausstellern zeigte. Während einige Stationen mit Essen und Trinken lockten, standen andere für Traditionen, Neuheiten oder Präsentationen. Die Veranstaltung gab den Ton für die restliche Messe vor und präsentierte die Vielfalt der Landwirtschaft sowie regionale Besonderheiten.