16 January 2026, 16:34

Audi holt Gillette als neuen Sponsor für sein Formel-1-Debüt an Bord

Die Logos von Bosch Motorsport und Motorsport Australia Rally Championship sind in der Mitte eines weißen Hintergrunds zu sehen. Die Wörter 'Bosch Motorsport' und 'Australia Rally Championship' sind in fetter schwarzer Schrift darüber geschrieben.

Audi holt Gillette als neuen Sponsor für sein Formel-1-Debüt an Bord

Audi hat einen mehrjährigen Sponsoringvertrag mit Gillette für seinen bevorstehenden Einstieg in die Formel 1 abgeschlossen. Die Partnerschaft markiert die Rückkehr des Rasiererherstellers in den Motorsport nach früheren Kooperationen mit Teams wie McLaren und Benetton. Unterdessen hat der Marketingchef des Finanzdienstleisters Revolut die neueste Designstudie von Ferrari öffentlich kritisiert.

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Gillettes letzter großer Auftritt in der Formel 1 datiert auf die Jahre 2013 und 2014 mit McLaren, wobei das Logo des Unternehmens damals nicht auf den Rennwagen zu sehen war. Zuvor hatte Gillette in den 1990er-Jahren das Benetton-Team unterstützt sowie den Fahrer Bruno Senna zwischen 2011 und 2012. Stefano Battiston, der kaufmännische Vorstand von Audi, betonte die gemeinsame Ausrichtung auf Präzision als entscheidenden Faktor für die neue Vereinbarung.

Zu Audis weiteren Partnern zählen Adidas, Paulaner und NinjaOne, während Revolut als Titelsponsor fungiert. Doch Revoluts CMO Antoine Le Nel richtete jüngst scharfe Kritik an Ferraris neuem Design: Der auffällige blaue HP-Schriftzug auf dem roten Boliden sei optisch wenig ansprechend, so Le Nel. Der Deal mit Gillette erweitert Audis wachsende Liste hochkarätiger Sponsoren im Vorfeld des Formel-1-Debüts. Während Gillettes Logo in früheren Partnerschaften mit McLaren nicht auf den Fahrzeugen prangte, deutet die neue Vereinbarung auf eine prominentere Präsenz hin.

Die Sponsoringpartnerschaft mit Gillette unterstreicht Audis Engagement in der Formel 1 und reiht sich ein neben Marken wie Adidas und Revolut. Gleichzeitig bringt der Deal Gillette nach Jahren der Abwesenheit zurück in den Motorsport. Die Kritik von Revolut an Ferraris Design setzt indes einen kontrastierenden Akzent zu den ansonsten positiven Sponsoringmeldungen.