Leipzigs Palästina-Proteste enden nach spannungsreichem Tag mit gemischter Bilanz
Emma KrügerPolizei: 'Störungsfreier Verlauf' bei Demo - Leipzigs Palästina-Proteste enden nach spannungsreichem Tag mit gemischter Bilanz
In Leipzig endete eine solidarische Kundgebung für Palästina am Samstagabend nach einem Tag voller Demonstrationen und Gegenproteste. Die Polizei berichtete, dass die Veranstaltung größtenteils geordnet verlief, auch wenn es vereinzelt zu Einschreitungen wegen Verstößen gegen die Auflagen kam.
An der Hauptdemonstration für Palästina nahmen etwa 1.400 Menschen teil, die Gesamtzahl der Teilnehmer bei allen Veranstaltungen lag bei über 3.000. Wie die Behörden mitteilten, ging die Zahl der Demonstranten im Laufe des Tages zurück.
Die Polizei griff ein, als Teilnehmer gegen Vorschriften verstießen, darunter das Verbot von Gesichtsbedeckungen. Trotz dieser Vorfälle bezeichneten die Beamten die Lage insgesamt als "weitgehend störungsfrei". An den Protesten beteiligten sich unter anderem die Gruppe Handala, Aktivisten unter dem Motto "Antifa bedeutet Freies Palästina" sowie Ramsis Kilani, ein bekannter Unterstützer der Hamas. Gegenproteste organisierten antifa-feindliche Gruppen wie die AG Antifa aus Halle. Gegen Abend normalisierte sich der öffentliche Nahverkehr in den betroffenen Gebieten wieder. Dennoch blieb die Polizei im Stadtzentrum präsent, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Demonstration endete ohne größere Zwischenfälle, auch wenn die Polizei weiterhin vor Ort blieb. Der öffentliche Verkehr nahm den Betrieb wieder auf, und die Behörden verzeichneten einen Rückgang der Teilnehmerzahlen im Verlauf der Veranstaltung.
