„Ungebrochene Solidarität“: Harburgs Maikundgebung zieht Hunderte auf die Straße
Emma Krüger„Ungebrochene Solidarität“: Harburgs Maikundgebung zieht Hunderte auf die Straße
Rund 200 Menschen versammelten sich am Montagmorgen auf dem Rathausplatz in Harburg zur traditionellen Maikundgebung. Die unter dem Motto 'Ungebrochene Solidarität' stehende Veranstaltung zog Vertreter von Gewerkschaften, politischen Parteien und lokalen Vereinen an. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch bekannte Persönlichkeiten aus der Hamburger Politikszene.
Die Kundgebung begann mit Reden auf dem Rathausplatz, bevor sich ein Demonstrationszug durch das Viertel in Bewegung setzte. Zu den Anwesenden zählte Metin Hakverdi, Bundestagsabgeordneter der SPD, der gemeinsam mit anderen Amtsträgern an der Veranstaltung teilnahm. Auch Sophie Fredenhagen, Leiterin des Bezirksamts, war vor Ort, ebenso wie Sören Schumacher, Hamburger SPD-Bürgerschaftsabgeordneter.
Über diese drei prominenten Gäste hinaus wurden keine weiteren hochrangigen Teilnehmer gemeldet. Im Mittelpunkt standen Arbeitsrechte und Solidarität, wobei Gewerkschaftsmitglieder und Aktivisten den Zug durch Harburgs Straßen anführten.
Der Maumarsch verlief ohne größere Zwischenfälle und knüpfte damit an die langjährige Tradition im Stadtteil an. Veranstalter und Teilnehmende betonten, dass das Thema Solidarität in diesem Jahr besonders zentral sei. Nach dem Demonstrationszug endete die Kundgebung, ohne dass weitere öffentliche Stellungnahmen bekannt wurden.
