Hamburg und MSC drängen Minderheitsaktionäre der HHLA aus dem Hafen

Stadt und MSC streben nach Entfernung von HHLA-Minderheitsaktionären - Hamburg und MSC drängen Minderheitsaktionäre der HHLA aus dem Hafen
Hamburg und der Schweizer Logistikriese MSC haben die Kontrolle über mehr als 95 Prozent der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) übernommen. Die beiden Partner treiben nun den Ausschluss der verbleibenden Minderheitsaktionäre voran. Dieser Schritt folgt auf die erste Beteiligung von MSC am Hafenbetreiber im November 2024.
MSC war Ende 2024 erstmals bei der HHLA eingestiegen und hatte sich das Recht gesichert, bis zu 49,9 Prozent der Anteile zu halten. Die Stadt Hamburg behielt eine Mehrheit von 50,1 Prozent und gründete mit MSC die gemeinsame Beteiligungsgesellschaft Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft. Gemeinsam überschreiten sie nun die nach deutschem Recht erforderliche Schwelle von 95 Prozent, um Minderheitsaktionäre ausscheiden zu lassen.
Das Verfahren beginnt nach einem Beschluss auf der Hauptversammlung der HHLA. Sobald dieser genehmigt ist, wird der Squeeze-out im Handelsregister eingetragen. Die Minderheitsaktionäre müssen eine angemessene Barabfindung erhalten, deren Höhe das Joint Venture auf Basis einer Unternehmensbewertung festlegt. Ein gerichtlich bestellter Prüfer wird die vorgeschlagene Abfindungssumme überprüfen, um ihre Angemessenheit zu gewährleisten. Erst nach dieser Prüfung und der Zustimmung der Aktionäre tritt der Ausschluss vollständig in Kraft.
Die Stadt Hamburg wird auch künftig eine Mehrheit von 50,1 Prozent an der Beteiligungsgesellschaft mit MSC halten. Die endgültige Höhe der Abfindung für die Minderheitsaktionäre steht noch nicht fest und hängt von der Bewertung sowie einer rechtlichen Prüfung ab. Der Squeeze-out wird abgeschlossen, sobald alle regulatorischen Schritte erfüllt sind.

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