Hamburgs Schanzenbrücke wird nach 20 Jahren endlich grundsaniert – so läuft der Umbau

Hamburgs Schanzenbrücke wird nach 20 Jahren endlich grundsaniert – so läuft der Umbau
Hamburgs Schanzenbrücke wird nach 20 zusätzlichen Jahren grundlegend erneuert
Die Eisenbahnüberführung Schanzenbrücke in Hamburg erhält einen umfassenden Neubau – rund zwei Jahrzehnte länger, als ursprünglich geplant. Das von der DB InfraGO AG in Zusammenarbeit mit der Hamburger Verkehrsbehörde geleitete Projekt soll die Zuverlässigkeit des Verkehrsnetzes für die kommenden Jahrzehnte sichern. Die Arbeiten haben bereits begonnen, wobei sorgfältig geplant wird, um den Bahnbetrieb während der Bauphase so reibungslos wie möglich aufrechtzuerhalten.
Die Brücke an der Station Sternschanze im Stadtteil Altona ist in einem Zustand, in dem Reparaturen nicht mehr sinnvoll sind. Statt ständiger Ausbesserungen ersetzt die Deutsche Bahn nun zentrale Abschnitte und verstärkt die Konstruktion. Der südliche Brückenteil für Gleis 1 wird vollständig vorgefertigt per Lkw angeliefert, was Straßenbehinderungen verringert und den Bauprozess beschleunigt.
Neben der Brücke selbst umfasst das Projekt die Verstärkung des angrenzenden Damms mit drei neuen Stützmauern. Eine hydraulische Pressmethode sorgt für geringe Vibrationen und schützt so die umliegenden Bereiche. Optisch bleibt die Brücke ihrem bekannten Erscheinungsbild treu: Die typische Trogrinne und die klassizistischen Geländer werden beibehalten, allerdings mit modernen, langlebigen Materialien. Die Bauarbeiten sind in präzise abgestimmte Phasen unterteilt, um größere Betriebsunterbrechungen zu vermeiden. Einige Abschnitte werden während kurzer Vollsperrungen bearbeitet, andere im eingleisigen Betrieb. Fuß- und Radwege können zeitweise gesperrt werden, etwa für Leitungsverlegungen, die Suche nach Blindgängern oder Erdarbeiten. Mindestens eine Seite der Unterführung bleibt jedoch stets passierbar, um die Zugänglichkeit zu gewährleisten.
Die Deutsche Bahn informiert Anwohnerinnen und Anwohner über Flyer, eine Projektwebsite und direkte Kontaktmöglichkeiten. Zudem umfasst die Sanierung mehrere weitere Brücken entlang der Hamburger Verbindungsstrecke, um die Stabilität des gesamten Netzes zu sichern.
Das Projekt verlängert die Lebensdauer einer entscheidenden Verkehrsverbindung, ohne ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren. Durch vorgefertigte Bauteile, kontrollierte Bauabschnitte und regelmäßige öffentliche Updates soll die Modernisierung mit möglichst geringen langfristigen Beeinträchtigungen abgeschlossen werden. Nach Fertigstellung werden die erneuerte Brücke und der Damm den Hamburger Schienenverkehr für viele Jahre zuverlässig unterstützen.

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