Vom Industriehafen zum modernen Wohn- und Gewerbequartier: Harburgs radikale Transformation

Vom Industriehafen zum modernen Wohn- und Gewerbequartier: Harburgs radikale Transformation
Harburgs Binnenhafen hat sich in den letzten drei Jahrzehnten dramatisch verändert. War das Gebiet einst geprägt von Bahnhöfen, Rangierbahnhöfen und Fabriken, vereint es heute modernes Wohnen mit Gewerbeflächen. Ein neuer strategischer Plan zielt darauf ab, den Standort weiter zu einem Vorbild für gemischte Nutzung umzugestalten.
Die industrielle Vergangenheit des Stadtteils reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als hier Harburgs erste beiden Bahnhöfe und ein vielgenutzter Rangierbahnhof entstanden. Anfang der 1990er-Jahre begannen tiefgreifende strukturelle Veränderungen, die den Fokus von der Schwerindustrie wegverlagerten.
Seit den frühen 2000er-Jahren hat die Neugestaltung Wohnblöcke, Bürokomplexe und moderne Infrastruktur hervorgebracht. Die Umwandlung folgt einem Rahmenkonzept der Senatskommission für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr. Ihr Ziel ist es, attraktive Wohnviertel mit hochwertigen Gewerbeflächen in Einklang zu bringen.
Eine von Kay Koll geführte Tour erkundet diese Entwicklung. Anhand historischer Bilder zeichnet sie den Wandel vom industriellen Erbe bis zur heutigen gemischten Nutzung nach – vom Westbahnhofkanal bis zur Hannoverstraße.
Die Neugestaltung prägt den Binnenhafen Harburgs weiterhin. Neue Wohn- und Gewerbezonen entstehen neben moderner Infrastruktur. Die anhaltenden Veränderungen im Stadtteil spiegeln das Bestreben wider, funktionale und anpassungsfähige städtische Räume zu schaffen.


