Stephan Weil schließt Rückkehr in Bundespolitik aus – und setzt auf Hannover 96

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Ein Stadion mit einer großen Menschenmenge, Fahnen und Stühlen, einem Zaun unten und einer Treppe links.

Drei Fragen an Stephan Weil im Jahr 2026 - Stephan Weil schließt Rückkehr in Bundespolitik aus – und setzt auf Hannover 96

Stephan Weil, der ehemalige Ministerpräsident Niedersachsens, hat eine Rückkehr in die Bundespolitik ausgeschlossen. Nach seinem Rücktritt im April übergab er die Amtsgeschäfte im Mai an Olaf Lies. Nun plant er, sich bis zu seinem geplanten Ruhestand 2027 auf seinen Wahlkreis und sein Privatleben zu konzentrieren.

Weil verließ sein Amt mit Optimismus für die Zukunft des Landes. Er führte die verbesserte finanzielle Handlungsfähigkeit und die Unterstützung durch den Bund als Gründe für die soliden Perspektiven Niedersachsens an. Nach Jahren im Dienst betonte er jedoch deutlich, dass er bis 2026 kein Interesse an einer Position in Berlin habe.

Stattdessen bleibt er bis zur Wahl 2027 aktives Mitglied des Landtags für den Wahlkreis Hannover-Buchholz. Danach will er sich vollständig aus der Politik zurückziehen. Seine Prioritäten liegen nun darin, seine Region zu fördern und mehr Freiraum für sich selbst zu gewinnen. Abseits der Politik ist Weil ein leidenschaftlicher Anhänger von Hannover 96. Er besucht regelmäßig die Spiele und hofft, dass der Verein in dieser Saison den Aufstieg schafft. Angesichts der Vereinsgeschichte mit acht Abstiegen und sieben Aufstiegen wünscht er sich, dass sich der Klub auf den Fußball konzentriert – statt auf interne Streitigkeiten.

Mit Blick auf die Oberbürgermeisterwahl in Hannover erwartet Weil einen engen und fairen Wahlkampf. Offen unterstützt er den SPD-Kandidaten Axel von der Ohe, den er als stärksten Bewerber bezeichnet. Zwar will er sich nicht direkt in den Wahlkampf einmischen, doch würde es ihn freuen, wenn die SPD das Rathaus zurückerobern könnte. In bundespolitischen Fragen mahnte Weil die Verantwortlichen zu besonnener und konsequenter Entscheidungsfindung. Sein Credo: Vertrauen entsteht durch stabile, gut umgesetzte Politik – nicht durch spektakuläre Kurswechsel.

Weils politische Laufbahn endet 2027 nach Jahrzehnten im öffentlichen Dienst. Bis dahin wird er seine Wähler in Hannover-Buchholz vertreten und seinem geliebten Fußballverein die Daumen drücken. Sein Fokus bleibt auf lokaler Wirkung – nicht auf eine Rückkehr in höhere Ämter.

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