Solingens vertraute Stimme verabschiedet sich nach 33 Jahren im öffentlichen Dienst
Moritz HartmannSolingens vertraute Stimme verabschiedet sich nach 33 Jahren im öffentlichen Dienst
Nach mehr als drei Jahrzehnten im öffentlichen Dienst der Stadt Solingen zieht sich Sabine Rische aus ihrer Vollzeitstelle zurück. Die in Krefeld geborene Beamtin begann ihre Laufbahn im September 1989 und entwickelte sich zu einer vertrauten Stimme im Presseamt der Stadt. Ihr Wirken umfasste Stadtplanung, Infrastrukturprojekte und Bürgerbeteiligung – ihr Einfluss prägt die Region bis heute.
Rische startete in Solingen zu einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Im Laufe der Jahre übernahm sie Verantwortung im Presseamt und sorgte dafür, dass die Bürger über Baustellen, Straßensperrungen und Umleitungen informiert blieben. Doch ihre Arbeit beschränkte sich nicht auf reine Mitteilungen: Sie gestaltete maßgeblich das öffentliche Verständnis für zentrale Entwicklungen mit.
Ihre Leidenschaft für Stadtplanung wuchs, als sie an Projekten wie der Neugestaltung von Ohligs, der Aufwertung der Innenstadt und dem Hochwasserschutz mitwirkte. Auch die Sanierung lokaler Wahrzeichen und der Ausbau der Kinderbetreuung lagen in ihrem Aufgabenbereich. Die Solinger Freizeitkarte, ein beliebtes Angebot für die Bürger, wurde ebenfalls unter ihrer Ägide vorangetrieben.
Zwar bleibt die genaue Zahl der von ihr begleiteten Projekte ungenannt, doch ihr Einfluss reichte von Denkmalschutz bis zur Infrastruktur. Nun scheidet sie aus dem Vollzeitdienst aus, bleibt der Stadt aber in kleinerem Rahmen verbunden. Künftig wird sie sich an der Belebung der Innenstadt beteiligen und die Bewerbung der Müngstener Brücke um den UNESCO-Weltkulturerbe-Status unterstützen.
Für Generationen von Solinger Bürgern war Rische eine verlässliche Ansprechpartnerin. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für die Öffentlichkeitsarbeit und Stadtentwicklung. Mit ihrem Rückzug verringert sich zwar ihr Arbeitsumfang, nicht aber ihre Verbundenheit zu Solingen. Auch künftig wird sie in Schlüsselprojekten beraten – etwa bei der Innenstadterneuerung und der Kampagne für die Müngstener Brücke. Drei Jahrzehnte Engagement haben Spuren hinterlassen: in der Art, wie die Stadt kommuniziert und sich weiterentwickelt.






