Inflation in Berlin und Brandenburg steigt – doch Butter wird deutlich günstiger
Emma KrügerInflation in Berlin und Brandenburg steigt – doch Butter wird deutlich günstiger
Preise stiegen im März 2026 in Berlin und Brandenburg weiter an – doch einige Produkte verbilligten sich deutlich
Die Verbraucherpreise in Berlin und Brandenburg zogen im März 2026 weiter an, während bestimmte Waren spürbar günstiger wurden. Die Jahresinflation lag in der Hauptstadt bei 2,5 Prozent, im umliegenden Bundesland bei 2,8 Prozent. Deutlich günstiger wurde hingegen Butter – in beiden Regionen sank ihr Preis im Vergleich zum Vorjahr deutlich.
Wie aus den offiziellen Zahlen hervorgeht, stiegen die Verbraucherpreise in Berlin im März 2026 um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Brandenburg verzeichnete mit 2,8 Prozent einen etwas stärkeren Anstieg. Beide Regionen hatten im Februar noch eine niedrigere Teuerungsrate gemeldet: Berlin lag unter 2 Prozent, Brandenburg genau bei diesem Wert.
Ein zentraler Treiber der aktuellen Inflation waren die Energiekosten. In Berlin stiegen sie um 6,7 Prozent im Jahresvergleich, in Brandenburg sogar um 8,5 Prozent. Ohne Heizöl und Kraftstoffe wäre die Teuerung deutlich geringer ausgefallen: 1,8 Prozent in Berlin und 1,9 Prozent in Brandenburg.
Ein auffälliger Preiseinbruch betraf Butter. In Berlin verbilligte sie sich innerhalb eines Jahres um 22,9 Prozent, in Brandenburg war der Rückgang mit 26,3 Prozent noch stärker.
Die aktuellen Daten zeigen ein gemischtes Bild für Verbraucher in der Region. Zwar steigen die Preise insgesamt weiter, doch einige Alltagsprodukte sind günstiger geworden. Energie bleibt ein entscheidender Inflationstreiber, während die Kerninflation – ohne Kraftstoffe – näher an der 2-Prozent-Marke liegt.






