Hamburgs Autobahn-Chaos: Warum Staus und Baustellen noch Jahre bleiben

Admin User
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Ein Zug fährt aus einem Tunnel zwischen Gebäuden heraus.

Kein A26 bis 2026 - Was passiert mit dem Autobahnbau in Hamburg - Hamburgs Autobahn-Chaos: Warum Staus und Baustellen noch Jahre bleiben

Hamburgs Autobahnnetz bleibt ein Flickwerk aus Staus und Dauerbaustellen

Trotz einiger Fortschritte verzögern sich wichtige Projekte aufgrund von Finanzierungsengpässen, gerichtlichen Entscheidungen und technischen Herausforderungen. Autofahrer und Pendler müssen sich auch 2024 auf wenig Entlastung einstellen – viele Großbaustellen werden noch Jahre andauern.

Das Autobahnkreuz Hamburg-Hafen ist zwar strukturell fertiggestellt, doch die Anbindung an die A26-West wird erst 2028 realisiert. Schwierige Bodenverhältnisse und komplexe Tunnelarbeiten haben den Zeitplan in die Länge gezogen. Die A25 zwischen Hamburg-Südost und Neuallermöhe-West soll dagegen bis zum Spätsommer 2024 vollständig wieder befahrbar sein – ein Ende der langjährigen Einschränkungen.

Die Sanierung der Neuen Elbbrücke verschiebt sich wegen schwerer Schäden auf November 2026, allerdings könnten die stadteinwärtigen Spuren bereits Ende Januar 2024 wieder freigegeben werden. Der seit Jahrzehnten gesperrte Alte Elbtunnel wird voraussichtlich Mitte 2026 wieder für Fußgänger und Radfahrer geöffnet. Die Arbeiten am Ausbau der A7 dauern an: Die Erweiterung auf acht Spuren nördlich und südlich des Elbtunnels soll frühestens 2029 abgeschlossen sein.

Andere zentrale Vorhaben stecken fest. Der Bau der A26-Ost (Hafenpassage) beginnt 2024 nicht – nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts wird nun ein Start im Jahr 2027 angestrebt. Der Lärmschutztunnel Altona soll bis Ende 2029 fertiggestellt werden, wobei die erste Röhre bereits im Frühjahr 2027 in Betrieb gehen könnte. Bei der Norderelbbrücke auf der A1, die seit März 2023 stark eingeschränkt ist, könnten die Ersatzbauarbeiten im Herbst 2024 beginnen – vorausgesetzt, die Finanzierung steht.

Größere Projekte wie der Ersatzneubau der Köhlbrandbrücke harren noch der Umsetzung. Ohne kurzfristige Lösungen wird Hamburgs Autobahnnetz auf absehbare Zeit überlastet und von Sperrungen geprägt bleiben.

Die Straßen der Stadt stehen noch Jahre unter Druck: Die meisten Großbaustellen werden frühestens 2027 oder später abgeschlossen. Zwar bringen einzelne Maßnahmen wie die Freigabe der A25 baldige Entlastung, doch umfassende Verbesserungen hängen von Geld, Genehmigungen und der Bewältigung technischer Hürden ab. Bis dahin bleiben Staus und Umleitungen für Hamburgs Verkehrsteilnehmer Alltag.

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