Deutsche Bahn schaltet Change-Management ab – und spart Millionen ein
Moritz HartmannDeutsche Bahn schaltet Change-Management ab – und spart Millionen ein
Die Deutsche Bahn löst ihre Abteilung für Change-Management im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung auf. Mit diesem Schritt soll die Konzernholding verschlankt und die Kosten gesenkt werden. Die Abteilung war unter dem früheren Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz eingerichtet worden.
Das Change-Management-Team, das rund 50 Mitarbeiter zählte, begleitete interne Transformationsprozesse und steuerte Kampagnen wie „Bahnsinn Riedbahn“. Einige seiner Führungskräfte galten als „elitäre Technokraten“.
Vorstandschefin Evelyn Palla streicht etwa 30 Prozent der Stellen in der Konzernholding. Aktivitäten, die nicht zum Kerngeschäft gehören, werden abgebaut – die Change-Management-Abteilung ist eine der ersten, die betroffen ist.
Die Entscheidung betrifft eine unter der vorherigen Führung geschaffene Einheit und unterstreicht den Kurs, Ressourcen auf die zentralen Geschäftsbereiche der Deutschen Bahn zu konzentrieren. Der Sparkurs soll im gesamten Konzern fortgesetzt werden.






