Berlins Bezirke trotzen Senatsverbot der beliebten Kaffeewette für Obdachlose
Kaffee-Wette verboten - Bezirke wollen handeln - Berlins Bezirke trotzen Senatsverbot der beliebten Kaffeewette für Obdachlose
Berlins Bezirke wehren sich gegen Senatsverbot der jährlichen Kaffeewette
Die Bezirke der Hauptstadt stellen sich gegen ein Verbot des Senats für die jährliche Wohltätigkeitsaktion Kaffeewette, bei der Kaffeepakete für Obdachlose gesammelt werden. Die Kampagne war aus rechtlichen Bedenken gestoppt worden – doch die meisten Bezirke wollen die Initiative trotzdem durchführen.
Die Auseinandersetzung stößt bei lokalen Verantwortlichen und Unternehmenssponsoren auf scharfe Kritik. Einige bezeichnen das Verbot als ungerecht gegenüber Ehrenamtlichen und Unternehmen, die sich für die gute Sache engagieren.
Die Kaffeewette startete 2019 als Initiative aus Neukölln. Bezirke, die mindestens 500 Kaffeepakete sammelten, erhielten zusätzlich 2.500 Euro für die Obdachlosenhilfe. Mit der Zeit wuchs die Kampagne, und viele Stadtteile schlossen sich aus Solidarität an.
In diesem Jahr stoppte die Senatskanzlei die Aktion mit der Begründung, es könnten Vorwürfe der Vorteilsnahme oder Bestechung aufkommen. Die Entscheidung empörte Bezirkspolitiker, darunter Neuköllns Bürgermeister, der sie als "Schlag ins Gesicht“ für engagierte Bürger und Unternehmen bezeichnete. Trotz des Verbots planen die meisten Bezirke – Neukölln, Reinickendorf, Tempelhof-Schöneberg und Lichtenberg – die Kaffeesammlung vom 19. Januar bis 5. Februar fortzusetzen. Nur Friedrichshain-Kreuzberg verzichtet. Unterdessen haben Unternehmenssponsoren ihre Unterstützung aus Protest zurückgezogen. Senatspräsident Andreas Voßkuhle betonte zwar die Werte der Offenheit und Solidarität, die hinter der Initiative stehen – doch der juristische Streit lässt die Zukunft der Kampagne ungewiss erscheinen.
Die Kaffeewette wird in den meisten Bezirken trotzdem stattfinden und damit den Widerstand gegen den Senat demonstrieren. Kaffeespenden für Obdachlose werden weiterhin gesammelt, allerdings ohne die übliche finanzielle Aufstockung. Der Konflikt zeigt die Spannungen zwischen lokalem Engagement und staatlicher Aufsicht.
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