17 June 2026, 17:55

Berliner Polizist soll mit gefälschtem Sportabzeichen 19.300 Euro erschlichen haben

Betrugsvorwurf: Polizist soll Beförderung durch gefälschten Sportausweis erlangt haben

Berliner Polizist soll mit gefälschtem Sportabzeichen 19.300 Euro erschlichen haben

Ein Berliner Polizist muss sich wegen Betrugs vor Gericht verantworten, nachdem er angeblich ein gefälschtes Sportabzeichen vorgelegt haben soll, um eine Beförderung zu erschleichen. Durch die Täuschung sollen der Polizei unberechtigte Gehaltszahlungen in Höhe von rund 7.700 Euro entstanden sein. Gegen ihn wurden inzwischen disziplinarrechtliche Verfahren eingeleitet.

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Im Jahr 2020 reichte der Beamte ein gefälschtes Dokument ein, mit dem er behauptete, das Deutsche Sportabzeichen in Gold erworben zu haben. Auf Grundlage dieser falschen Bescheinigung wurde er befördert und erhielt eine Gehaltserhöhung. Spätere Ermittlungen ergaben, dass er das Abzeichen nie besessen hatte.

Dem Polizisten wird zudem vorgeworfen, im selben Jahr mehrfach vorgetäuscht zu haben, dienstunfähig zu sein. Ärztliche Gutachten bestätigten zwar seine Dienstfähigkeit, dennoch behauptete er weiterhin, krank zu sein. Dieser angebliche Betrug verursachte zusätzliche unberechtigte Krankengeldzahlungen in Höhe von 11.600 Euro.

Die Staatsanwaltschaft fordert, dass er insgesamt 19.300 Euro zurückerstatten muss – sowohl für die durch die Beförderung erschlichenen Leistungen als auch für die betrügerischen Krankengeldzahlungen. Der Fall wird nun vor dem Amtsgericht Tiergarten verhandelt.

Der Beamte muss sich vor Gericht wegen der gefälschten Urkunde und der vorgetäuschten Dienstunfähigkeit verantworten. Bei einer Verurteilung könnte er zur Rückzahlung der vollen Summe von 19.300 Euro verpflichtet werden. Parallel zum Strafverfahren laufen die disziplinarrechtlichen Ermittlungen weiter.

Quelle