08 February 2026, 10:09

Werder Bremen rutscht nach 11 sieglosen Spielen auf Relegationsplatz ab

Ein Mann in weißem T-Shirt und schwarzen Shorts rennt auf einem Fußballfeld, feiert ein Tor und wird von einer Gruppe Menschen umgeben, während der Hintergrund unscharf ist.

Werder frustriert: Krise vertieft sich mit Thioune - Werder Bremen rutscht nach 11 sieglosen Spielen auf Relegationsplatz ab

Werder Bremens sieglose Serie reicht nun 11 Spiele – nach einer enttäuschenden 0:1-Niederlage gegen den SC Freiburg rutscht der Verein auf den Relegationsplatz ab. Die Mannschaft belegt nun Platz 16, während die Fans ihren Unmut zunehmend offen zeigen. Cheftrainer Daniel Thioune räumte nach dem Spiel die anhaltenden Probleme im Angriff ein und kritisierte mangelnde Kreativität sowie Entschlossenheit seiner Mannschaft.

Das Spiel gegen Freiburg offenkundigte einmal mehr Bremens Schwächen. Trotz Überzahl in der zweiten Halbzeit gelang es den Hanseaten nicht, die gut organisierte Abwehr der Gäste zu knacken. Mannschaftskapitän Marco Friedl erklärte später, es fehle an eiskalter Chancenverwertung und der nötigen Torgefährlichkeit.

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Sportdirektor Clemens Fritz verließ nach dem Schlusspfiff sichtbar frustriert das Feld. Zwar betonte er, dass die Mannschaft über Qualität verfüge, doch das mentale Problem sei mittlerweile das größere Hindernis. Zudem übt er Kritik an den Stürmern Keke Topp und Justin Njinmah, denen es an zielstrebigem Spiel fehle – was die Offensivkrise weiter verschärft.

Thioune, der erst seit Kurzem im Amt ist, gab zu, dass seiner Elf sowohl Ideenreichtum als auch das nötige Selbstvertrauen beim Torabschluss fehlen. Mit der Niederlage liegt Bremen nun zwei Punkte hinter dem rettenden Ufer, während Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg in der Tabelle knapp vor ihnen rangieren. Unter ihnen bleibt der FC St. Pauli in der direkten Abstiegszone.

Die Pleite gegen Freiburg vertieft die Krise in Bremen, wo die Fans die Mannschaft nach dem Spiel mit Pfiffen vom Platz begleiteten. Als Tabellen-16. wird der Klassenerhalt nun von sofortigen Verbesserungen in Angriff und Mentalität abhängen. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um den Abstieg noch abzuwenden.