Werder Bremen bleibt sieglos – Freiburg feiert sechsten Heimsieg der Saison
Moritz HartmannZehn Freiburger Spieler verderben Thiounes Debüt für Werder Bremen - Werder Bremen bleibt sieglos – Freiburg feiert sechsten Heimsieg der Saison
Werder Bremens sieglose Serie reicht nach der 0:1-Niederlage beim SC Freiburg am 21. Spieltag mittlerweile auf elf Spiele. Die Pleite festigt den Platz der Norddeutschen in der Relegationszone der Bundesliga. Für den neuen Cheftrainer Daniel Thioune endete sein erstes Pflichtspiel an der Seitenlinie enttäuschend.
Der SC Freiburg hingegen feierte den sechsten Heimsieg der Saison und verteidigte damit den siebten Tabellenplatz. Trotz eines Platzverweises in der Schlussphase setzte sich die Mannschaft souverän durch.
Die Hausherren gingen früh in Führung: Niklas Beste traf in der 13. Minute per Schuss zum 1:0 – sein erstes Tor für den Verein nach 39 Pflichtspielen, das eine lange Torflaute beendete. Werder Bremen fand kaum Antworten und blieb über weite Strecken harmlos.
Freiburgs Trainer Julian Schuster griff im Vergleich zum letzten Spiel auf vier Änderungen zurück und brachte mit Kapitän Christian Günter, Patrick Osterhage, Bruno Ogbus und Vincenzo Grifo frischen Wind in die Startelf. Thioune dagegen ließ seine Mannschaft weitgehend unverändert auflaufen; einzig Stürmer Keke Topp ersetzte Samuel Mbangula.
Die Partie nahm in der 52. Minute eine Wende, als Johan Manzambi nach VAR-Eingriff wegen eines groben Fouls die Rote Karte sah. Trotz Unterzahl hielt Freiburg stand. Für Schuster verschlimmerte sich der Tag, als er seine vierte Gelbe Karte der Saison kassierte – und damit für das nächste Spiel gegen Hoffenheim gesperrt ist.
Werders beste Chance hatte Justin Njinmah, dessen spektakuläre Fallrückzieher-Abschluss vom Freiburg-Schlussmann Noah Atubolu pariert wurde. Weitere Torgelegenheiten blieben aus, sodass die Bremer abermals leer ausgingen.
Die Niederlage vertieft Werders Krise und hält den Verein in akuter Abstiegsgefahr. Der SC Freiburg hingegen geht mit Selbstvertrauen aus dem nächsten Heimsieg. Die nächste Herausforderung bestreiten sie ohne Schuster an der Seitenlinie – dann geht es gegen Hoffenheim.
