31 January 2026, 20:01

Tödlicher Angriff in Hamburger U-Bahn wirft brisante Fragen über Sicherheit auf

Eine Gruppe von Menschen, einige mit Taschen und einer auf einem Pferdewagen, geht eine Schotterstraße entlang mit einem Hund, Häusern im Hintergrund und Text unten lesend "Deutsche Flüchtlinge in Deutschland".

Tödlicher Angriff in Hamburger U-Bahn wirft brisante Fragen über Sicherheit auf

In einer U-Bahn-Station in Hamburg wurde ein 18-jähriges Mädchen von einem Mann aus dem Südsudan getötet, den sie nicht kannte. Der Angriff wirft gute Fragen auf, warum der Tatverdächtige sich in Deutschland aufhielt und warum er trotz eines früheren Übergriffs auf einen Polizisten auf freiem Fuß blieb. Bisher haben sich die Behörden nicht öffentlich dazu geäußert.

Das Opfer soll zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sein, wie es hieß. Die Polizei bestätigte, dass es zwischen den beiden vor dem Vorfall keinerlei Verbindung gab. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat sich bislang nicht zum Mord geäußert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Mordkommission übernimmt die Ermittlungen, wird sich jedoch nicht mit den weitergehenden politischen Fragen im Zusammenhang mit der Tat befassen. Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat sich bisher nicht zu dem Fall geäußert. Zwischen 2021 und 2025 nahm Deutschland laut Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) etwa 12.500 Migranten und Asylsuchende aus dem Südsudan auf. Die meisten von ihnen ließen sich in Nordrhein-Westfalen (3.800), Bayern (2.200) und Baden-Württemberg (1.900) nieder.

Ungeklärt bleibt, wie der Tatverdächtige ins Land kam und warum er nach dem Angriff auf den Beamten nicht in Gewahrsam genommen wurde.

Die Tat hat bisher kaum Reaktionen aus der Politik ausgelöst. Eine Überprüfung der Migrations- oder Sicherheitspolitik wurde nicht angekündigt. Die Ermittlungen laufen weiter, doch weitere Details zur Person des Verdächtigen oder zu seinem rechtlichen Status werden vorerst nicht erwartet.