04 April 2026, 12:02

Steinwürfe auf Gleise: Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt

Gruppe von Kindern, die mit einem Spielzeughahn auf einem Bahngeleise spielt, umgeben von Häusern, Bäumen und anderen Gegenständen, mit Text unten.

Steinwürfe auf Gleise: Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt

Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg nach Steinwürfen auf Gleise verzögert

Am Montagabend kam es zu Verspätungen im Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg, nachdem Kinder Steine auf die Gleise gelegt hatten. Die Bundespolizei reagierte umgehend und sperrte die Strecke vorübergehend, um die Hindernisse zu beseitigen.

Ein Triebfahrzeugführer hatte zunächst mehrere Kinder auf den Gleisen bemerkt. Als die Polizei mit Blaulicht eintraf, hatten sich die Jugendlichen jedoch bereits vom Ort entfernt. Die Beamten räumten die Steine von den Schienen, bevor die Strecke wieder freigegeben wurde – doch die Verspätungen waren zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr zu vermeiden.

Die Bundespolizei warnt seit Langem vor den Gefahren im Gleisbereich, insbesondere für Kinder. Das Betreten der Anlagen oder das Ablegen von Gegenständen auf den Schienen ist nicht nur lebensgefährlich, sondern auch strafbar. Die Behörden betonen, dass junge Menschen die damit verbundenen Risiken oft nicht erkennen.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Fälle in den vergangenen Jahren ein. So hatten Kinder in Köln Steine und Eisenstangen auf die Gleise gelegt, in Wertheim waren es zwei Zehnjährige, die ebenfalls Steine platzierten. Aus Lahr/Friesenheim wurden Kiessteine und Sprühdosen gemeldet, in Bayern Steine und Reifen in der Nähe einer Brücke.

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Angesichts der beginnenden Schulferien appelliert die Polizei an Eltern, mit ihren Kindern über die Gefahren im Bahnverkehr zu sprechen. Selbst kleine Gegenstände auf den Gleisen können schwere Störungen oder Unfälle verursachen.

Die vorübergehende Streckensperrung führte zu Folgeverspätungen für die Fahrgäste. Zwar wurden keine Verletzungen gemeldet, doch der Vorfall unterstreicht die rechtlichen und sicherheitstechnischen Risiken, die mit dem unbefugten Betreten von Bahnanlagen verbunden sind. Die Behörden beobachten solche Fälle weiterhin genau.

Quelle