Staatspreis für Denkmalschutz 2026: Diese Projekte wurden ausgezeichnet
Moritz HartmannStaatspreis für Denkmalschutz 2026: Diese Projekte wurden ausgezeichnet
Die Preisträger des Staatspreises für Denkmalschutz 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Die alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung würdigt herausragende Leistungen beim Erhalt des historischen und architektonischen Erbes der Region. Die offizielle Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium in Magdeburg statt.
In diesem Jahr wurden drei Preisträger ausgezeichnet. Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale) erhielt die Ehrung für sein Engagement bei der Restaurierung und dem Schutz des architektonischen Erbes von Halle-Neustadt. Seine Arbeit hat maßgeblich dazu beigetragen, das einzigartige städtische Ensemble der Nachkriegszeit zu bewahren.
Gerhard Christ aus Aschersleben wurde für sein langjähriges ehrenamtliches Wirken in der archäologischen Denkmalpflege gewürdigt. Seine Forschungen zur Stadtgeschichte Ascherslebens lieferten wertvolle Erkenntnisse über die Vergangenheit der Stadt.
Der Verein "Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V." wurde für seine Verdienste bei der Rekonstruktion des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck ausgezeichnet. Durch das Engagement der Gruppe konnte ein bedeutendes Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges wiederhergestellt werden.
Die einzelnen Preisträger erhalten jeweils 2.500 Euro, der Verein wird mit 7.500 Euro bedacht. Der Staatspreis für Denkmalschutz gilt als höchste Auszeichnung für den Erhalt von Kulturgut in der Region.
Bei der Feierstunde am 21. April werden die Preise offiziell überreicht. Die prämierten Projekte stehen exemplarisch für die anhaltenden Bemühungen, bedeutende historische Stätten im Land zu schützen und zu restaurieren. Die Auszeichnung unterstreicht zugleich die Bedeutung von professionellem wie ehrenamtlichem Einsatz für die Bewahrung des kulturellen Erbes.






