Skicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren und hinterlassen eine Lücke
Emma KrügerSkicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren und hinterlassen eine Lücke
Zwei der besten Schweizer Skicross-Athleten haben ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr beenden nach langen und erfolgreichen Karrieren ihre aktiven Laufbahnen. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für das Schweizer Team.
Romain Détraz, 32, verlässt den Sport nach jahrelangem Kampf mit chronischen Rückenproblemen. Sein größter Triumph gelang ihm 2016, als er ein Weltcup-Rennen im heimischen Arosa gewann. Im Laufe seiner Karriere stand er viermal auf dem Podest und machte sich durch seine Widerstandsfähigkeit einen Namen.
Jonas Lenherr, 37, beendet eine glanzvolle Karriere, in der er an 125 Weltcup-Rennen teilnahm. Er erreichte zwölf Podestplatzierungen, darunter fünf Siege – der jüngste davon im Januar dieses Jahres in Nakiska. Lenherr vertrat die Schweiz zudem bei vier Weltmeisterschaften und ging 2018 bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang an den Start.
Beide Athleten prägten den Schweizer Skicross nicht nur durch ihre Leistungen, sondern auch durch ihre Führungsqualitäten. Détraz hat bereits konkrete Pläne für die Zukunft: Nach den Olympischen Spielen 2026 wird er in die Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees wechseln.
Mit dem Rücktritt von Détraz und Lenherr hinterlässt das Schweizer Skicross-Team eine Lücke. Ihre Erfolge und ihr Einfluss haben den Sport über Jahre geprägt. Nun gilt es, auf diesem Erbe aufzubauen und die Zukunft des Teams in kommenden Wettbewerben zu gestalten.






