Schulen in Niedersachsen und Bremen starten nach Wintersturm wieder im Präsenzunterricht
Henry SeidelSchulen und Öffentlicher Verkehr nehmen wieder den regulären Betrieb auf - Schulen in Niedersachsen und Bremen starten nach Wintersturm wieder im Präsenzunterricht
Schulen in Niedersachsen und Werder Bremen nehmen nach Wintersturm-Unwetter wieder Präsenzunterricht auf
Nach den durch den Wintersturm bedingten Schließungen haben die Schulen in Niedersachsen und Werder Bremen den Präsenzunterricht wiederaufgenommen. Die Rückkehr in die Klassenzimmer folgt auf weitreichende Behinderungen am Sonntag und Montag, als starker Schneefall und Eis die Umstellung auf Distanzunterricht erzwangen. Auch der öffentliche Nahverkehr normalisiert sich allmählich, wenn auch mit vereinzelten Verspätungen.
Der Sturm hatte am 12. Januar für Chaos gesorgt: Schulen blieben geschlossen, der Verkehr kam zum Erliegen. Viele Einrichtungen wechselten zu Online-Unterricht oder Notbetreuung, ohne dass zunächst eine Bestätigung für eine Wiedereröffnung am 13. Januar vorlag. Später gaben die Behörden in beiden Bundesländern jedoch bekannt, dass der Präsenzunterricht wie geplant fortgesetzt werde.
In Bremen kehrten die Schülerinnen und Schüler zurück in die Klassenzimmer, und die Schülerbeförderung läuft wieder regulär. Unterdessen musste das Gymnasium Alfeld im Landkreis Hildesheim aufgrund technischer Probleme – die nicht mit dem Wetter zusammenhängen – auf Distanzunterricht umstellen.
Auch der öffentliche Verkehr erholt sich langsam: Die Busse und Straßenbahnen der Üstra in Hannover fahren seit Dienstag wieder nach Fahrplan. Regionalzüge verkehren größtenteils normal, doch die Deutsche Bahn warnt vor vereinzelten Verspätungen und Ausfällen. Einige Straßenbahnlinien könnten noch auf verkürzten Strecken unterwegs sein, und bei manchen lokalen Busverbindungen gibt es weiterhin Einschränkungen.
Die Folgen des Sturms lassen langsam nach, die meisten Schulen und Verkehrsnetze sind wieder in Betrieb. Dennoch kommt es in einigen Gebieten noch zu punktuellen Verzögerungen und Ausfällen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin, während die Aufräumarbeiten andauern.
