Schleswig-Holstein und Hamburg setzen auf moderne Streifenboote für mehr Sicherheit auf dem Wasser
Moritz HartmannSchleswig-Holstein und Hamburg setzen auf moderne Streifenboote für mehr Sicherheit auf dem Wasser
Die Wasserschutzpolizeien von Schleswig-Holstein und Hamburg rüsten ihre Flotten mit hochmodernen Streifenbooten auf. Beide Bundesländer haben sich zusammengeschlossen, um fortschrittliche Patrouillenschiffe zu beschaffen, die die maritime Sicherheit in Nord- und Ostsee, dem Nord-Ostsee-Kanal sowie der Elbe verbessern sollen. Vertreter beider Regionen lobten den Schritt als wichtigen Beitrag zur verstärkten länderübergreifenden Zusammenarbeit.
Die Beschaffung umfasst drei neue mobile Streifenboote (MSB) für jedes Bundesland, wobei Schleswig-Holstein die Option hat, acht weitere zu erwerben. Die etwa acht Meter langen Boote sind mit modernster Technik ausgestattet, darunter Radarsysteme und Wärmebildkameras. Sie erfüllen spezifische Leistungsstandards, die auf ihre Einsatzgebiete zugeschnitten sind.
Fachleute beider Behörden arbeiteten eng zusammen, um die technischen Anforderungen für die gemeinsame Ausschreibung zu definieren. Dieser gemeinsame Ansatz führte zu Kosteneinsparungen, geteilten Wartungsverträgen und einem besseren Zugang zu Ersatzteilen. Die neuen Boote werden Routinepatrouillen, Großveranstaltungen und Sondereinsätze unterstützen und so grenzüberschreitende Missionen stärken. Schleswig-Holsteins Innenministerin Magdalena Finke und die kommissarische Leiterin der Wasserschutzpolizei, Sarah Lampe, betonten die verbesserten Fähigkeiten und die Flexibilität der Boote. Gleichzeitig hoben Hamburgs Innensenator Andy Grote und der Leiter der Wasserschutzpolizei, André Bertram, deren Rolle für mehr Sicherheit und eine bessere Abstimmung zwischen den Bundesländern hervor.
Die neuen Streifenboote werden die maritime Sicherheit auf den wichtigsten Wasserstraßen Norddeutschlands stärken. Beide Bundesländer erwarten von der gemeinsamen Beschaffung langfristige operative und finanzielle Vorteile. Die Boote sollen in den kommenden Monaten in Dienst gestellt werden.
