Sarah Fergusons gescheitertes Comeback: Verlage lehnen Epstein-Memoiren ab
Lina FuchsSarah Fergusons gescheitertes Comeback: Verlage lehnen Epstein-Memoiren ab
Sarah Fergusons Karriere in den USA erlebt seit der Aufdeckung ihrer Verbindungen zu Jeffrey Epstein einen langen Niedergang. Einst ein bekanntes Gesicht in der NBC-Sendung Today und Botschafterin von Weight Watchers, hat sie heute Mühe, große Verträge zu erhalten. Aktuelle Berichte zeigen, dass Verlage ihr Angebot für eine 1,5-Millionen-Pfund-Memoiren über den Skandal abgelehnt haben.
Fergusons berufliche Probleme begannen nach den Enthüllungen von 2010, als bekannt wurde, dass sie 15.000 Pfund von Jeffrey Epstein angenommen hatte. Ein Skandal um den Verkauf von Zugang gegen Geld im Jahr 2011 beschädigte ihren Ruf weiter, woraufhin Marken die Zusammenarbeit beendeten. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich bereits aus prominenten Medienrollen in den USA zurückgezogen.
Später veröffentlichte E-Mails zeigten ihre finanzielle Abhängigkeit von Jeffrey Epstein über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren. In einer Nachricht aus dem Jahr 2009 soll sie ihn angeblich gebeten haben, sie zu "heiraten". Die Folgen des Skandals betrafen auch ihre Familie – ihre Kinder und ihre Patentochter wurden ebenfalls in den Schriftverkehr mit Jeffrey Epstein verwickelt.
Ihr jüngster Rückschlag ereignete sich, als große US-Verlage ihr Buchprojekt ablehnten. Insider berichten, niemand wolle ihr "ermöglichen, sich am Jeffrey Epstein-Skandal zu bereichern". Der britische Royalty-Autor Robert Jobson hatte sie zuvor als "verzweifelt auf der Suche nach Geld" beschrieben, nachdem sie das königliche Leben hinter sich gelassen hatte. Andrew Lownie, Autor von Entitled, meint nun, sie werde nach Jahren der Abwesenheit Schwierigkeiten haben, ihr öffentliches Image wiederherzustellen.
Artists First, Fergusons US-Talentagentur, hat bisher nicht auf Fragen zu dem gescheiterten Buchdeal reagiert.
Die Ablehnung von Fergusons Memoiren ist ein weiterer Schlag für ihre kommerzielle Position in den USA. Da sich Verlage distanzieren und Marken längst abgesprungen sind, scheinen ihre Möglichkeiten begrenzt. Der Jeffrey Epstein-Skandal wirft weiterhin einen Schatten auf ihre Versuche eines beruflichen Comebacks.
