Polzin warnt HSV vor Heidenheims aggressivem Pressing und Personalnot
Lina FuchsWintertransfers helfen überarbeitetem HSV gegen Heidenheim - Polzin warnt HSV vor Heidenheims aggressivem Pressing und Personalnot
Hamburgs Trainer Merlin Polzin warnt vor hartem Kampf gegen Heidenheim
Hamburgs Cheftrainer Merlin Polzin hat seine Spieler vor einem harten Gefecht gegen den 1. FC Heidenheim gewarnt. Das anstehende Spiel folgt auf eine starke Vorstellung gegen den FC Bayern München, doch Polzin will den üblichen Leistungsabfall vermeiden, der sein Team nach großen Partien oft geplagt hat. Mit Verletzungen und Sperren geschwächt, wird die Aufgabe noch schwieriger.
Polzin beschrieb Heidenheims Spielweise als 'maximal aggressiv, mannorientiert und körperlich intensiv'. Er betonte, dass Hamburg diese Intensität von der ersten Minute an erwidern müsse.
Besonders dünn besetzt ist die linke Seite. Alexander Røssing-Lelesiit, Fabio Baldé, Jean-Luc Dompé und Nicolás Capaldo fallen alle aus, was Polzin zwingt, nach Alternativen in einer Schlüsselfunktion zu suchen.
Im Wintertransferfenster hat der HSV seinen Kader stark umgestaltet. Dreizehn Veränderungen umfassten Leihgeschäfte für Damion Downs, Albert Grønbæk und Philip Otele. Gleichzeitig verließen Jonas Meffert, Emir Sahiti, Immanuel Pherai und Silvan Hefti den Verein.
Ein Lichtblick ist der 18-jährige Otto Stange, der vorzeitig von seiner Leihe beim SV Elversberg zurückbeordert wurde. Polzin lobte den Jungprofi und sagte, er trage 'einen Diamanten im Herzen'. Seine Rückkehr könnte dem ausgedünnten Kader neuen Schwung verleihen.
Gegen Heidenheims hochaggressives Pressing steht Hamburg eine harte Prüfung bevor. Mit wichtigen Spielern fehlend und einer Geschichte unbeständiger Leistungen wird es entscheidend sein, den jüngsten Aufwärtstrend zu halten. Die Partie wird zeigen, ob die Winterverpflichtungen die Widerstandsfähigkeit des Teams gestärkt haben.
