04 April 2026, 04:02

Otto Addo als Trainer Ghanas nach vier Niederlagen in Folge entlassen

Ein Mann in einem Headset, wahrscheinlich der Trainer der ghanaischen Fußballnationalmannschaft, steht auf einem Fußballfeld in der Nähe eines Stadions und hält ein Objekt, während im Hintergrund Menschen zu sehen sind.

Otto Addo als Trainer Ghanas nach vier Niederlagen in Folge entlassen

Der ghanaische Fußballverband (GFA) hat Nationaltrainer Otto Addo mit sofortiger Wirkung entlassen. Die Entscheidung fiel spät am 31. März, nur wenige Stunden nach der 1:2-Niederlage Ghanas gegen Deutschland – dem vierten Verlust in Folge unter seiner Führung. Addo hatte die Black Stars zwei Jahre lang trainiert, nachdem er zuvor als Interimstrainer bei der WM 2022 tätig gewesen war.

Addo übernahm die Mannschaft erstmals bei der WM 2022 in Katar, wo Ghana bereits in der Vorrunde ausschied. Später wurde er 2022 zum festen Cheftrainer ernannt und führte das Team durch die Qualifikation für die WM 2026. Doch die jüngsten Ergebnisse wurden ihm zum Verhängnis: Niederlagen gegen Japan (0:2), Südkorea (0:1), Österreich (1:5) und schließlich Deutschland besiegelten sein Schicksal.

Nach der Niederlage gegen Deutschland zeigte sich Addo trotz allem kämpferisch und lobte die Einstellung und Mentalität seiner Spieler. Gleichzeitig räumte er ein, dass Kritik zum Job gehöre – ein unvermeidbarer Teil des Trainerberufs. Trotz seines Abgangs steht noch kein Nachfolger für die bevorstehende WM in den USA, Kanada und Mexiko fest.

Addo, ein ehemaliger Bundesliga-Spieler, war zwischen 2005 und 2007 für Borussia Dortmund, den Hamburger SV und Mainz 05 aktiv. Seine Trainerkarriere steht nun nach einer Serie schwacher Ergebnisse infrage, die Ghana ohne Sieg in den letzten vier Spielen zurückließ.

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Der GFA muss nun vor dem WM-Start im Juni 2026 einen Nachfolger finden. Addos Abgang folgt auf eine Reihe von Niederlagen, die Sorgen über die Form der Mannschaft aufkommen ließen. Sein Nachfolger übernimmt eine bereits für das Turnier qualifizierte, aber dringend reformbedürftige Mannschaft.

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