Olympia-Hoffnung: Nordische Kombination kämpft um ihre Zukunft – mit mächtiger Unterstützung
Emma KrügerOlympia-Hoffnung: Nordische Kombination kämpft um ihre Zukunft – mit mächtiger Unterstützung
Ungewisse Zukunft: Nordische Kombination bleibt olympisch – aber nur mit starker Fürsprache
Die Zukunft der nordischen kombination bei den Olympischen Spielen bleibt ungewiss, doch die Disziplin hat eine einflussreiche Unterstützerin gewonnen. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry besuchte das Event in Tesero und zeigte sich laut Berichten begeistert von der Organisation und der mitreißenden Stimmung. Nun setzen sich Funktionäre dafür ein, den Platz der Sportart bei künftigen Spielen zu sichern – und erstmals auch nordische kombination heute Frauenwettbewerbe aufzunehmen.
Während der jüngsten Wettkämpfe in Tesero verfolgte Coventry gemeinsam mit FIS-Präsident Johan Eliasch die nordische kombination. Wie Eliasch berichtete, stand sie mehrfach auf, um Beifall zu spenden, und zeigte sich sichtlich fasziniert von der Atmosphäre. Später bestätigte Vinzenz Geiger, dass Coventry "schwärmend" von ihren Eindrücken gesprochen habe.
Eliasch versprach im Anschluss, dass sich der Weltverband FIS mit Nachdruck dafür einsetzen werde, die nordische kombination im olympischen Programm zu halten. Gleichzeitig betonte er die Dringlichkeit, Frauenwettbewerbe einzuführen – eine Lücke, auf die Athlet Johannes Rydzek hinwies: "Die andere Hälfte sitzt zu Hause vor dem Fernseher." Sein Kollege Julian Schmid bezeichnete die olympische Präsentation der Sportart als "großartige Werbung".
Die endgültige Entscheidung liegt beim IOC; eine Bekanntgabe wird für diesen Sommer erwartet.
Die Verantwortlichen der nordischen kombination warten nun gespannt auf das Votum des IOC. Bei einem positiven Ausgang könnte die Disziplin olympisch bleiben – und sich möglicherweise um nordische kombination heute Frauenwettbewerbe erweitern. Coventrys begeisterte Reaktion könnte ihre Position stärken, wenn die Gespräche in den kommenden Monaten wiederaufgenommen werden.
