Mysteriöser Geruch im ICE löst Notstop und Evakuierung bei Trechtingshausen aus
Henry SeidelMysteriöser Geruch im ICE löst Notstop und Evakuierung bei Trechtingshausen aus
Schnellzug der ICE-Linie nach Köln in Trechtingshausen geräumt – mysteriöser Geruch löst Notstop aus
Ein mit hoher Geschwindigkeit fahrender ICE in Richtung Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein seltsamer Geruch ausgebreitet hatte. Der Vorfall führte zu einer Notbremsung.
Der Zug hielt unplanmäßig in der Nähe von Trechtingshausen, um die Türen zu öffnen und den betroffenen Wagen zu lüften. Während der Unterbrechung kollabierte ein Zugbegleiter, ein weiterer Fahrgast erlitt einen Panikanfall – vermutlich ausgelöst durch den intensiven Geruch.
Da die Herkunft des Gestanks zunächst unklar blieb, wurden Rettungskräfte, darunter Feuerwehr und Polizei, alarmiert. Bei einer späteren Durchsuchung wurde eine nicht identifizierte Flüssigkeit im Zug entdeckt. Techniker überprüften die Zugsysteme, fanden jedoch keine Mängel, sodass die Fahrt ohne Passagiere fortgesetzt werden konnte.
Die Reisenden wurden in Ersatzbusse umgeleitet, um ihr Ziel zu erreichen. Die Behörden ermitteln weiterhin, um welche Flüssigkeit es sich handelt und wie sie in den Zug gelangt ist.
Durch die Evakuierung kam es zu Verspätungen, schwere Verletzungen wurden jedoch nicht gemeldet. Nach den Kontrollen wurde der Zug wieder freigegeben, doch die Ursache des Geruchs bleibt Gegenstand der Untersuchungen. Fahrgästen wurde geraten, mögliche gesundheitliche Beschwerden nach dem Kontakt mit der Substanz zu beobachten.







