Max Kruse feiert erfolgreiches Comeback in der Hamburg-Oberliga mit TuS Dassendorf
Moritz HartmannTrikotnummer 99: Max Kruse kehrt in die Oberliga zurück - Max Kruse feiert erfolgreiches Comeback in der Hamburg-Oberliga mit TuS Dassendorf
Der ehemalige Nationalspieler Max Kruse hat beim TuS Dassendorf in der Hamburg-Oberliga unterschrieben. Der 35-Jährige, der vergangenen Jahres aus dem Profifußball zurückgetreten war, machte direkt Eindruck und half seinem neuen Team mit einem 4:1-Sieg. Sein Debüt markierte zugleich ein Wiedersehen mit seinem Ex-Mannschaftskollegen Martin Harnik, der die Mannschaft als Kapitän mit einem Hattrick zum Erfolg führte.
Kruse hatte seine Profikarriere Ende 2023 beim SC Paderborn in der 2. Bundesliga beendet. Seit April 2024 spielte er zudem für die zweite Mannschaft von Al-Dersimspor Berlin und nutzte dabei eine Sonderregelung, die eine Doppellizenz aufgrund der räumlichen Distanz zwischen den Vereinen erlaubt. Mit seinem Wechsel zum TuS Dassendorf kehrt er in die Hamburg-Oberliga zurück, in der er bereits zuvor in einem 6:1-Sieg gegen den TSV Buchholz 08 auf dem Platz stand – diesmal jedoch in den Reihen des Gegners.
Bei seinem ersten Einsatz für Dassendorf kam Kruse mit der Rückennummer 99 von der Bank und trug zum deutlichen 4:1-Erfolg gegen den TSV Buchholz 08 bei, den Harnik mit drei Toren besiegelte. Die beiden spielten bereits in ihrer Jugend gemeinsam bei SC Vier- und Marschlande und später als Profis bei Werder Bremen.
Kruse hat sich schnell in die Mannschaft eingebracht. Der verletzte Spieler Colin Haupt bezeichnete ihn als 'ein super Typ, wirklich sympathisch'. Sein erster Startelf-Einsatz an der Seite Harniks ist für den 15. März geplant, wenn Dassendorf gegen den FC Türkei antritt. In seiner Karriere bestritt Kruse 14 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft, bevor er sich aus dem Profifußball zurückzog.
Mit Kruse gewinnt der TuS Dassendorf Erfahrung und Vertrautheit in der Mannschaft. Sein erfolgreiches Debüt und das Wiedersehen mit Harnik unterstreichen den gelungenen Einstieg in den Amateurfußball. Nun blickt das Team auf das nächste Spiel, in dem die beiden Routiniers erstmals gemeinsam von Beginn an auflaufen werden.
