Luke Littler kehrt nach Deutschland zurück – wird er die Buhrufe in Berlin zum Schweigen bringen?
Henry SeidelLuke Littler kehrt nach Deutschland zurück – wird er die Buhrufe in Berlin zum Schweigen bringen?
Luke Littler kehrt diese Woche nach Deutschland zurück – für den achten Abend der Premier League in Berlin. Der junge Darts-Star wurde in der Vergangenheit bereits von deutschen Zuschauern ausgebuht, bleibt aber entschlossen, seine Leistung zu bringen. Sein Match gegen Stephen Bunting am Donnerstag wird eine weitere Prüfung in einer anspruchsvollen Umgebung.
Littlers bisherige Auftritte in Deutschland verliefen nicht reibungslos. Beim German Darts Grand Prix 2023 unterlag er Gian van Veen, während die Menge ihn mit lauten Buhrufen bedachte. Weitere Rückschläge folgten in Dortmund, wo James Wade ihn besiegte, und in Hildesheim, wo Peter Wright ihn ausschaltete.
Der ehemalige BDO-Weltmeister Mark Webster äußerte sich im Love The Darts-Podcast zu Littlers Rückkehr. Er gab zu, dass der 17-Jährige nicht zu den Lieblingen der deutschen Fans gehört, betonte aber, dass solche Reaktionen zum Sport dazugehören. Webster fügte hinzu, dass Littler gelernt habe, Ablehnung in Motivation umzuwandeln.
Trotz der ablehnenden Haltung glaubt Webster, dass Littler unter Druck glänzen wird. Der Teenager hat offen zugegeben, dass ihm das Spielen in Deutschland keinen Spaß macht. Doch laut Webster werde er die Chance nutzen, seine Kritiker mit einer starken Leistung zum Schweigen zu bringen.
Das bevorstehende Duell mit Bunting markiert Littlers erstes Premier-League-Auftreten in Deutschland. Das Spiel bietet ihm die Möglichkeit, auf vergangene Kritik mit einem Sieg zu antworten. Wie die Zuschauer reagieren, könnte die Stimmung für seine künftigen Besuche prägen.






