Jugendbad Burgfarrnbach steht vor dem Aus – Entscheidung am 10. Juni 2026
Emma KrügerJugendbad Burgfarrnbach steht vor dem Aus – Entscheidung am 10. Juni 2026
Jugendbad Burgfarrnbach vor endgültiger Schließung – Finanzausschuss entscheidet am 10. Juni 2026
Das Jugendbad Burgfarrnbach, ein saisonales Freibad speziell für Kinder und Jugendliche, könnte für immer schließen. Der Finanz- und Verwaltungsausschuss wird am 10. Juni 2026 über sein Schicksal entscheiden. Fast 60 Jahre lang diente die Anlage der Gemeinschaft, doch nun kämpft sie mit wachsenden finanziellen und betrieblichen Problemen.
Das Bad war ursprünglich für Besucher bis 14 Jahre und ihre Begleitpersonen konzipiert. Es umfasst ein unbeheiztes 8x20-Meter-Becken, eine große Liegewiese, Umkleidekabinen und Sanitäranlagen. Doch die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren drastisch gesunken: Nur 275 Menschen nutzten das Bad 2025 – während die Betriebskosten hoch blieben.
Reparaturen wären teuer. Seit der letzten Saison verliert das Becken erhebliche Wassermengen, allein die Beseitigung der Undichtigkeiten könnte bis zu 50.000 Euro kosten. Noch dringender sind jedoch die technischen Mängel: Die Wasseraufbereitungsanlage, die Dosiertechnik und die Messtechnik sind stark beschädigt oder unzuverlässig. Eine sichere Wiedereröffnung würde mindestens 165.000 Euro für Modernisierungen erfordern.
Hinzu kommt das Personalproblem. Die bisher für das Bad zuständige Fachkraft wurde wegen Personalknappheit in eine andere Einrichtung versetzt. Ohne ausreichend Mitarbeiter wird der Betrieb noch schwieriger.
Nun muss der Ausschuss entscheiden, ob das Bad endgültig geschlossen wird. Bei einer Zustimmung beginnt die Planung für eine Nachnutzung des Geländes.
Die Abstimmung am 10. Juni wird darüber entscheiden, ob das Bad nach sechs Jahrzehnten weiterbetrieben oder geschlossen wird. Im Falle einer Schließung müsste das Gelände neu genutzt werden – und die Gemeinde verlöre einen langjährigen Freizeittreffpunkt. Die Entscheidung hängt davon ab, wie sich Sanierungskosten, Personalmangel und sinkende Besucherzahlen gegeneinander abwägen lassen.







