Immobilienpreise in Deutschland steigen erneut – Neubauten erreichen Rekordwerte
Emma KrügerImmobilienpreise in Deutschland steigen erneut – Neubauten erreichen Rekordwerte
Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter – nach kurzem Rückgang zu Jahresbeginn
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland setzen ihren Aufwärtstrend fort, nachdem sie zu Beginn des Jahres kurzzeitig nachgegeben hatten. Die aktuellen Zahlen vom Mai 2026 zeigen ein uneinheitliches Bild: Während Neubauten Rekordhöhen erreichen, entwickeln sich Bestandsimmobilien und Eigentumswohnungen unterschiedlich. Der Europace-Hauspreisindex für Wohnimmobilien liegt bundesweit bei 221,83 Punkten.
Von 2024 bis Ende 2025 waren die Preise nahezu ununterbrochen gestiegen. Zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 gab es jedoch einen leichten Rückgang. Ab März 2026 erholte sich der Markt wieder und setzte seinen langfristigen Aufwärtstrend fort.
Im Mai 2026 erreichten Neubauten ihre höchsten Preise aller Zeiten. Der Index für Neubauten stieg von 243,75 Punkten im April auf 244,56 Punkte im Folgemonat. Käufer zeigen zunehmend Interesse an diesen Objekten, vor allem wegen ihrer besseren Energieeffizienz.
Auch Bestandsimmobilien verzeichneten im Mai einen moderaten Preisanstieg. Gleichzeitig gaben die Preise für Eigentumswohnungen im gleichen Zeitraum leicht nach. Branchenanalysten führen die anhaltende Knappheit an neuem Wohnraum und die starke Nachfrage als Hauptgründe für den anhaltenden Preisdruck an.
Die aktuellen Daten bestätigen die anhaltend hohe Nachfrage nach energieeffizienten Neubauten, die deren Preise auf neue Höchststände treibt. Während Bestandsimmobilien weiterhin gefragt sind, hat der Markt für Eigentumswohnungen leicht nachgegeben. Insgesamt bleibt der Wohnungsmarkt angespannt – mit einem begrenzten Angebot und anhaltendem Preisdruck.







