03 February 2026, 16:03

HSV-Stürmer Dompé kassiert Rekordstrafe nach Trunkenheitsfahrt mit 1,4 Promille

Ein Mann in einem Fussballtrikot schießt einen Ball auf einem grünen Feld mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, wobei ein Schild mit der Aufschrift "RB Leipzig" zu sehen ist.

HSV-Pro Dompé muss Rekordstrafe zahlen - HSV-Stürmer Dompé kassiert Rekordstrafe nach Trunkenheitsfahrt mit 1,4 Promille

Hamburgs HSV-Stürmer Jean-Luc Dompé mit Rekordstrafe von 100.000 Euro nach Trunkenheitsfahrt belegt

Jean-Luc Dompé, Stürmer des Hamburger SV, muss nach einer Trunkenheitsfahrt im Hamburger Stadtteil St. Pauli eine interne Rekordstrafe von 100.000 Euro zahlen. Die bis dahin höchste Vereinsstrafe der Klubgeschichte folgt auf einen Autounfall Anfang dieses Jahres, bei dem sein Blutalkoholwert mit 1,4 Promille weit über dem gesetzlichen Grenzwert lag. Dompé hat sich öffentlich entschuldigt und die volle Verantwortung für sein Verhalten übernommen.

Der Vorfall ereignete sich Anfang 2023, als Dompé am Steuer in einen Unfall verwickelt war. Die Polizei bestätigte einen Blutalkoholgehalt von 1,4 Promille – deutlich über der in Deutschland geltenden Grenze von 0,5 Promille für Kraftfahrer. Nach seinem Verlassen der Wache wurde er später auf einem E-Scooter gesichtet, was zusätzliche Aufmerksamkeit erregte.

Für Dompé ist dies nicht der erste Eklat. Der HSV reagierte umgehend und verhängte nicht nur die sechsstellige Geldstrafe, sondern setzte den Spieler auch für Spiele aus. Trainieren darf er jedoch weiterhin mit der Mannschaft. In einer Stellungnahme äußerte der Fußballer tiefes Bedauern, seine Teamkollegen in einer entscheidenden Phase der Saison im Stich gelassen zu haben.

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Mittlerweile hat Dompé angeboten, als Wiedergutmachung gemeinnützige Arbeit zu leisten. Sein Verhalten bezeichnete er als inakzeptabel und betonte, durch Eigenverantwortung das verlorene Vertrauen zurückgewinnen zu wollen.

Die Strafe in Höhe von 100.000 Euro stellt die höchste interne Sanktion in der Geschichte des Hamburger SV dar. Dompés Spielsperre bleibt bestehen, während er weiterhin mit dem Team trainiert. Sein Engagement für gemeinnützige Arbeit ist Teil seiner Bemühungen, die Folgen des Vorfalls aufzuarbeiten.