HSG Wetzlar holt Tristan Kirschner als Hoffnungsträger im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga
Moritz HartmannSchockverletzung und ein neuer Zugang in Wetzlar - HSG Wetzlar holt Tristan Kirschner als Hoffnungsträger im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga
Die HSG Wetzlar hat den Rechtsaußen Tristan Kirschner für den Rest der Saison verpflichtet. Der 23-Jährige stößt zum Team, während der Verein in der Handball-Bundesliga gegen den Abstieg kämpft. Seine Verpflichtung erfolgt nach einer schweren Verletzung des Linksaußen Lion Zacharias, der für den Rest der Spielzeit ausfällt.
Der Club belegt derzeit mit einer Bilanz von sieben Siegen und 31 Niederlagen den vorletzten Platz in der Liga. Der Kampf um den Klassenerhalt hat die Verantwortlichen dazu veranlasst, Kirschner unter Vertrag zu nehmen, der seit dem letzten Sommer ohne Verein war. Die Führungsetage erhofft sich durch seine Ankunft eine Stärkung der Mannschaft im Abstiegskampf.
Kirschner bewies in der vergangenen Saison beim Zweitligisten TV Hüttenberg seine Torgefährlichkeit: Mit 183 Treffern führte er die interne Torschützenliste an und war damit eine zentrale Offensivekraft. Seine Erfahrung und aktuelle Form könnten der HSG Wetzlar die zusätzliche Feuerkraft verleihen, die im Abstiegskampf dringend benötigt wird. Der Ausfall von Zacharias, der sich eine schwere Knieverletzung zuzog, hinterlässt eine Lücke auf der linken Außenposition. Kirschners Rolle auf der rechten Seite wird nun entscheidend sein, um die Offensive in den verbleibenden Spielen auszubalancieren.
Der 23-Jährige wechselt als vertragsloser Spieler bis zum Saisonende nach Wetzlar. Seine Torjäger-Qualitäten und frische Präsenz sollen die Chancen des Teams auf den Ligaerhalt erhöhen. Die kommenden Leistungen der Mannschaft werden zeigen, ob die Verpflichtung die Wende im Abstiegskampf einleiten kann.
