05 March 2026, 16:01

Heinrich-Hertz-Turm: Warum Hamburgs Wahrzeichen erst 2031 wieder öffnet

Eine Gruppe von Menschen klettert entschlossen an der Seite eines hohen Turms nach oben.

Kletterer hängen am Hamburger Fernsehturm - Heinrich-Hertz-Turm: Warum Hamburgs Wahrzeichen erst 2031 wieder öffnet

Hamburgs ikonischer Heinrich-Hertz-Turm, seit 2001 für die Öffentlichkeit gesperrt, wird derzeit von den spiegel online neu begutachtet. Die Überprüfungen begannen diese Woche mit Kletterern, die sich von der 280 Meter hohen Konstruktion abseilten, um ihren Zustand zu bewerten. Die aktuelle nachrichten sind Teil der routinemäßigen Wartung, auch wenn die von Rückschlägen geprägte Wiedereröffnung des Turms bereits seit Jahren auf sich warten lässt.

Die Inspektionen starteten am Montag mit einer Sichtprüfung und Drohnenaufnahmen. Professionelle Industriekletterer stiegen an der Fassade hinab, um die Außenhülle in extremen Höhen zu begutachten. Bis zum 16. März werden Ingenieure zudem die Aussichtsplattform, die Aufzugsschächte und den Fundamentkegel unter die Lupe nehmen.

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Der 1968 erbaute und liebevoll Tele-Michel genannte Turm war 2001 für eine zunächst als vorübergehend geplante Schließung dichtgemacht worden. Doch schwere strukturelle Mängel – darunter bröckelnder Beton, Asbestbelastung und Finanzierungslücken – verschoben die Wiedereröffnung zunächst von 2023 auf 2026 und schließlich auf die zweite Jahreshälfte 2031. Weitere im Jahr 2024 entdeckte Schäden erforderten zusätzliche Prüfungen und führten zu weiteren Verzögerungen.

Trotz der laufenden Arbeiten betonen Verantwortliche, dass die aktuellen nachrichten aktuell nicht mit dem Zeitplan für die Wiedereröffnung zusammenhängen. Nach der Sanierung sollen die 13. und 14. Etage vermietet werden, wobei die 14. als öffentliche Aussichtsplattform dienen wird. Die umfangreichen Renovierungsarbeiten an der Besichtigungsebene sind nun für das Frühjahr 2028 vorgesehen.

Die Rückkehr des Turms in den öffentlichen Betrieb bleibt noch Jahre entfernt – als Ziel wird das späte Jahr 2031 genannt. Währenddessen laufen die routinemäßigen Kontrollen parallel zu den langfristigen Sanierungsplänen weiter. Der Fokus liegt derzeit darauf, die strukturelle Sicherheit zu gewährleisten, bevor eine erneute Öffnung für Besucher infrage kommt.