23 January 2026, 08:02

Hamburgs Pride Week 2025: Polizei zeigt Flagge gegen Hass und für mehr Sicherheit

Eine große Gruppe von Menschen bei einer LGBTQ+-Rechtsdemo in Berlin, die Fahnen und Schilder schwingt, mit Gebäuden, einem Kran und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Hamburgs Pride Week 2025: Polizei zeigt Flagge gegen Hass und für mehr Sicherheit

Hamburg bereitet sich auf die Pride Week 2025 vor – mit der Rückkehr der Kampagne „Wir leben bunt – vereint gegen Hass!“

Vom 25. Juli bis zum 3. August weht die Regenbogenflagge über der Stadt als Zeichen der Solidarität mit queeren Communities. Die diesjährige Initiative, unterstützt von lokalen Behörden, setzt sich gegen Hasskriminalität ein und will das Vertrauen zwischen Polizei und LGBTIQ+-Bürger:innen stärken.

Die Ausgabe 2025 der Kampagne präsentiert ein frisches Design, bleibt aber ihrer Kernbotschaft treu: Betroffene von anti-queerer Gewalt sollen ermutigt werden, sich zu melden. Der Entertainer Jorge González wirbt als Stimme der Aktion dafür, Vorfälle anzuzeigen und auf die Unterstützung der Polizei zu vertrauen. Finanziert wird das Projekt vom Hamburger Innenministerium und für Sport (BIS) sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB).

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Die Hamburger Polizei ist aktiv in die Veranstaltungen eingebunden. Polizeivizepräsident Falk Schnabel eröffnete die Pride Week mit dem Hissen der Regenbogenflagge am Polizeihauptquartier. Beamte werden zudem am Christopher Street Day (CSD) 2025 mit einem Informationsstand vertreten sein, an dem sie Sicherheitsberatung und Schutzangebote bereitstellen. Die Beschwerdestelle der Hamburger Polizei (BMDA) steht für Anliegen zur Verfügung und will die Bindung zur queeren Community festigen.

Doch die Kampagne setzt nicht nur auf Sichtbarkeit, sondern auch auf konkrete Maßnahmen: Sie rückt die Arbeit der LGBTIQ-Ansprechpartner:innen innerhalb der Polizei in den Fokus und wirbt für eine höhere Meldereitschaft bei Hassverbrechen. Die Organisator:innen hoffen, dass diese Schritte zu einem sichereren Umfeld für queere Menschen in der Stadt beitragen.

Die Kampagne 2025 läuft parallel zu den CSD-Feierlichkeiten und verbindet öffentliche Aufklärung mit direktem Polizeidialog. Neun Tage lang weht die Regenbogenflagge als klares Signal gegen Hass. Der Erfolg der Initiative hängt davon ab, ob mehr Vorfälle gemeldet werden und die Zusammenarbeit zwischen Community und Polizei gestärkt wird.