Hamburgs Olympia-Bewerbung: Neue Studie zeigt Milliarden-Chancen für die Stadt
Moritz HartmannStudie: Sport ist ein starker wirtschaftlicher Faktor in Hamburg - Hamburgs Olympia-Bewerbung: Neue Studie zeigt Milliarden-Chancen für die Stadt
Hamburg treibt seine Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 weiter voran. Nur wenige Wochen vor einem entscheidenden Bürgerentscheid liegt der Stadt nun eine aktuelle wirtschaftliche Studie vor, die ihre Kampagne untermauert. Eine neue Untersuchung zeigt, wie Sportinvestitionen der Region erhebliche finanzielle Vorteile bringen könnten.
Laut einem aktuellen Bericht generiert jeder in Hamburg in den Sport fließende Euro einen wirtschaftlichen Mehrwert von 2,40 Euro. Der Sektor sichert bereits rund 15.000 Arbeitsplätze und trägt 5,3 Milliarden Euro zur lokalen Wirtschaft bei. Diese Erkenntnisse stärken die Argumente der Stadt für ihre Olympische Bewerbung.
Hamburg konkurriert dabei mit drei weiteren deutschen Regionen: Berlin, München sowie dem Kölner Rhein-Ruhr-Gebiet, das 17 Städte unter der Führung Kölns umfasst. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird im September 2026 den offiziellen Kandidaten auswählen.
Zuvor kommt jedoch die Bevölkerung Hamburgs zu Wort. In einem Bürgerentscheid am 31. März wird entschieden, ob die Stadt ihre Bewerbung fortsetzt. Andy Grote, Senator für Sport und Inneres, verweist auf die Studie als Beleg für die langfristigen Vorteile, die die Ausrichtung der Spiele mit sich bringen könnte.
Das Ergebnis des Referendums wird über Hamburgs Olympische Ambitionen entscheiden. Bei einer Zustimmung rückt die Stadt in den nationalen Auswahlprozess vor. Die wirtschaftliche Studie bildet nun einen zentralen Baustein ihrer Argumentation, um als deutscher Austragungsort ausgewählt zu werden.
