Hamburgs neue Fernwärmeleitung verbindet Flughafen und Lufthansa Technik bis 2028
Moritz HartmannFlughafenheizung - Arbeiten beginnen im März - Hamburgs neue Fernwärmeleitung verbindet Flughafen und Lufthansa Technik bis 2028
Bis Ende 2028 soll eine neue Fernwärmeleitung den Flughafen Hamburg und Lufthansa Technik an das städtische Netz anbinden. Die 4,7 Kilometer lange Trasse soll den CO₂-Ausstoß jährlich um 17.000 Tonnen reduzieren. Mit dem Baubeginn wird im März 2026 gerechnet; die vollständige Inbetriebnahme ist innerhalb von drei Jahren geplant.
Die Arbeiten an der Pipeline starten Anfang 2026 entlang der Otto-Wels-Straße. Die Strecke quert mehrere Straßen, bevor sie den Flughafen und die Anlagen von Lufthansa Technik erreicht. Eine für das Frühjahr 2027 geplante Pumpstation soll den erforderlichen Druck im System aufrechterhalten.
Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende 2028 vorgesehen. Nach der Inbetriebnahme wird die Leitung den Flughafen und Lufthansa Technik mit Wärme versorgen. Ab den 2030er-Jahren könnte das Netz zudem an benachbarte Wohnhäuser, Gewerbebetriebe und kommerzielle Standorte im Norden Hamburgs angeschlossen werden.
Bisher wurde noch kein Unternehmen als Bauauftragnehmer für das Vorhaben benannt. Der Umstieg auf Fernwärme ersetzt ältere Systeme und senkt den jährlichen CO₂-Ausstoß um etwa 17.000 Tonnen.
Die 4,7 Kilometer lange Leitung wird zentrale Standorte wie den Hamburger Flughafen und Lufthansa Technik bedienen. Bis 2028 verbindet sie diese mit dem städtischen Wärmenetz. Dank der langfristigen Planung ist eine spätere Erweiterung in Wohn- und Gewerbegebiete möglich.
