Hamburgs Müllabfuhr fällt vier Tage wegen Warnstreiks komplett aus
Hamburger Müllabfuhr steht nächste Woche wegen Streik vor massiven Einschränkungen
Die Mülldienste in Hamburg müssen sich in der kommenden Woche auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen: Die Gewerkschaft ver.di hat Warnstreiks bei der Stadtreinigung Hamburg (SRH) vom 23. bis 26. März ausgerufen. Die Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, ihre Müllentsorgung in dieser Zeit entsprechend anzupassen.
Betroffen sind nahezu alle Bereiche der SRH. Die reguläre Müllabfuhr, die Sperrmüllabholung sowie die Straßenreinigung werden komplett ausgesetzt. Auch die Recyclinghöfe und die mobilen Schadstoffsammlungen bleiben vorübergehend geschlossen.
Lediglich die gelben Tonnen und Säcke für Verpackungsmüll werden wie gewohnt geleert. Die SRH bedauert die Unannehmlichkeiten und setzt Notfallmaßnahmen ein, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.
Nach Ende des Streiks sollen die ausgefallenen Abholungen schrittweise in der Folgewoche nachgeholt werden. Die Bürger werden gebeten, ihren Müll bis zur Wiederaufnahme der Dienste zurückzuhalten, um überquellende Behälter oder illegale Müllentsorgung zu vermeiden.
Der viertägige Arbeitskampf wird die zentralen Entsorgungsdienste in ganz Hamburg lahmlegen. Die SRH versichert, dass die Nachholungen unmittelbar nach dem 26. März beginnen. Bis dahin sollten die Haushalte – wo immer möglich – auf die Bereitstellung von Restmüll verzichten.






