27 March 2026, 00:02

Hamburg und Bremen im Wettstreit um die meisten entsiegelten Flächen bis 2026

Eine Stadtstraße mit einem grünen Gebäude, fahrenden Fahrzeugen, Fußgängern auf dem Gehweg, Strommasten mit Drähten und einem bewölkten Himmel.

Hamburg und Bremen im Wettstreit um die meisten entsiegelten Flächen bis 2026

Hamburg und Bremen liefern sich ein ungewöhnliches Umweltduell: Die beiden Städte konkurrieren darum, bis Ende 2026 die meisten versiegelten Flächen zu entsiegeln. Jeder Quadratmeter Beton oder Asphalt, der durch grüne, wasserdurchlässige Böden ersetzt wird, zählt für die Endabrechnung.

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Der Wettbewerb mit dem Namen "Entsiegelt den Norden" wurde vom Hamburger Ministerium für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft ins Leben gerufen. Bürgerinnen und Bürger beider Städte können sich beteiligen, indem sie ihre eigenen Entsiegelungsprojekte bis zum 31. Oktober 2026 anmelden.

Hamburg hat bereits Fortschritte gemacht: 2022 wurden in der Hansestadt über 5.400 Quadratmeter Fläche entsiegelt. Bundesweit lag die Gesamtfläche im selben Jahr bei mehr als 10.000 Quadratmetern.

Das Ziel des Wettbewerbs ist klar: Pro Kopf sollen so viel Beton und Asphalt wie möglich verschwinden. Beide Städte treten in der "Major League" des bundesweiten "Entsiegelungs-Wettbewerbs" an. Bremen, bekannt für sein starkes ökologisches Engagement, gilt als harter Konkurrent.

Katharina Fegebank, Hamburger Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft, betonte den Gemeinschaftsgedanken: "Klimaanpassung ist Mannschaftssport", sagte sie. Die Initiative motiviert Anwohner, versiegelte Flächen durch begrünte, wasserdurchlässige Böden zu ersetzen – ein Beitrag gegen Überschwemmungen und urbane Hitze.

Jeder Beitrag zählt – ob Einfahrt, Terrasse oder Innenhof. Teilnehmer können ihre Projekte registrieren, und die Stadt mit der höchsten Gesamtfläche bis zum Stichtag gewinnt das Duell.

Der "Entsiegelt den Norden"-Wettbewerb läuft bis zum 31. Oktober 2026. Hamburg hat die frühe Führung übernommen, doch Bremen bleibt ein ernstzunehmender Herausforderer. Der Ausgang hängt davon ab, wie viele Bürger in beiden Städten mitmachen und versiegelte Flächen in grüne Oasen verwandeln.

Quelle