Großalarm in Hamburg-Rotherbaum: Ammoniak-Austritt hält Einsatzkräfte stundenlang in Atem
Henry SeidelGroßalarm in Hamburg-Rotherbaum: Ammoniak-Austritt hält Einsatzkräfte stundenlang in Atem
Ammoniak-Austritt in Hamburg-Rotherbaum löst Großalarm aus
Ein Ammoniak-Austritt in einer Kühlanlage in Hamburg-Rotherbaum führte am Mittwoch, dem 28. Mai 2025, zu einem großangelegten Einsatz der Rettungskräfte. Bei dem Vorfall, bei dem eine unbekannte Menge Ammoniak freigesetzt wurde, dauerte die Operation über fünf Stunden an. Die Behörden reagierten umgehend, um die Gefahr einzudämmen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Der Austritt wurde zunächst am Von-Melle-Platz gemeldet, wo erhöhte Gaswerte in der Nähe der Kühlanlage sofortige Besorgnis auslösten. Aufgrund der Schwere der Lage wurden zusätzliche Spezialeinheiten zur Unterstützung angefordert.
Die Einsatzkräfte arbeiteten daran, das betroffene Gebiet zu belüften, öffneten Zugänge und setzten Absauggeräte ein, um die gefährlichen Gase zu entfernen. Ein Techniker, unterstützt von Feuerwehrleuten, konnte die Anlage erfolgreich druckentlasten und so die weitere Freisetzung stoppen. Rund 75 Einsatzkräfte waren an der mehr als fünfeinhalbstündigen Aktion beteiligt.
Zur Dekontamination der Einsatzkräfte nach ihrem Aufenthalt in der Gefahrenzone wurde eine spezielle Reinigungsstation eingerichtet. Fünf Personen durchliefen vorsorglich eine Dekontamination sowie medizinische Untersuchungen, doch niemand erlitt Verletzungen. Trotz der Nähe des Austritts blieb das benachbarte Universitätsgebäude unbeeinträchtigt, eine Evakuierung war nicht erforderlich.
Der Einsatz endete ohne schwere Verletzungen, doch die genaue Menge des ausgetretenen Ammoniaks bleibt unklar. Die Rettungskräfte bestätigten, dass alle Sicherheitsprotokolle eingehalten wurden, um Risiken für Personal und Umwelt zu minimieren. Die Aktivitäten in den umliegenden Gebäuden wurden durch den Vorfall nicht beeinträchtigt.
