07 February 2026, 18:08

Gil Ofarim schweigend nach 70.000-Euro-Vergleich im Davidstern-Streit

John McCain, gekleidet in Anzug und Krawatte, steht vor einem Mikrofon mit unscharfem Hintergrund.

Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp empfahlen - Gil Ofarim schweigend nach 70.000-Euro-Vergleich im Davidstern-Streit

Gil Ofarim hat sich nach einem außergerichtlichen Vergleich im Fall des Davidstern-Skandals nicht weiter geäußert. Seine Anwälte rieten ihm, während seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! keine öffentlichen Stellungnahmen abzugeben. Der Vorfall, der sich 2021 in einem Leipziger Hotel ereignete, wurde nun mit einer Vertraulichkeitsvereinbarung beigelegt.

Der Streit begann, als Ofarim nach dem Einchecken mit einer Davidstern-Halskette des Antisemitismus gegenüber einem Hotelmitarbeiter beschuldigt wurde. Es folgten juristische Auseinandersetzungen, in denen der Mitarbeiter zunächst Schadensersatz forderte. Ofarims Anwalt, Alexander Stevens, bestätigte, dass eine Unterlassungserklärung sowie Vertraulichkeitsklauseln Teil der endgültigen Einigung seien.

Vor dem Vergleich hatte Ofarim Berichten zufolge 40.000 Euro als Schmerzensgeld angeboten. Die endgültige Regelung sah jedoch vor, dass er dem Mitarbeiter direkt 20.000 Euro zahlt. Unter Einbeziehung der Anwaltskosten und Strafen beliefen sich die Gesamtkosten für Ofarim auf etwa 70.000 Euro.

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Stevens räumte die finanzielle Belastung ein, wies aber darauf hin, dass Ofarims Teilnahme an Ich bin ein Star dazu beitragen könnte, die Ausgaben auszugleichen. Sollte er die Show gewinnen, könnten Preisgeld und Medienpräsenz einen erheblichen Teil der durch den Skandal entstandenen Kosten decken.

Der Fall ist nun abgeschlossen, und Ofarim ist an die Vertraulichkeitsauflagen gebunden. Er hat sich seither nicht weiter öffentlich geäußert, obwohl seine Anwälte die wichtigsten Details bestätigt haben. Die finanziellen Folgen des Skandals könnten sich jedoch abmildern, falls sein Fernsehauftritt erfolgreich verläuft.