19 April 2026, 14:08

Gefährliches Tomatenvirus in Sibirien entdeckt – Behörden schlagen Alarm

Eine Person, die einen Bund grüner Tomaten an einer Pflanze hält, mit der Hand auf der linken Seite, während die Tomaten scheinbar von Mehltau befallen sind.

Gefährliches Tomatenvirus in Sibirien entdeckt – Behörden schlagen Alarm

In einer Lieferung von Tomaten aus China wurde ein gefährliches Pflanzenvirus entdeckt. Die infizierte Partie wurde in einem Zolllager im sibirischen Krasnojarsk aufgespürt und löste sofortige Gegenmaßnahmen der russischen Behörden aus. Sollte sich das Virus ausbreiten, drohen erhebliche Schäden für heimische Ernten.

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Die vier Tonnen schwere Tomatenladung traf im Agroterminal-Zoll in Krasnojarsk ein, bevor Beamte das Tomaten-Braune Rugose-Frucht-Virus (ToBRFV) nachwiesen. Die russische Agraraufsichtsbehörde Rosselkhoznadzor bestätigte die Infektion nach Laboruntersuchungen von Proben. Das Virus verbreitet sich rasant – durch direkten Kontakt, verunreinigte Werkzeuge, Hände, Kleidung oder sogar über den Boden.

Einmal etabliert, tötet der Erreger Pflanzen innerhalb weniger Tage ab. Ganze Gewächshausbestände können innerhalb einer Woche vernichtet werden. Auch bestäubende Insekten wie Bienen und Hummeln tragen zur Übertragung der Krankheit zwischen den Pflanzen bei.

Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, ordneten die Behörden die sofortige Vernichtung der befallenen Tomaten an. Die gesamte Partie wird vorsorglich verbrannt.

Aufgrund der hohen Resistenz des Virus sind strenge Kontrollen unerlässlich, um seine Verbreitung zu stoppen. Die Verbrennung infizierter Pflanzen bleibt die einzige wirksame Methode, um die Gefahr zu beseitigen. Russische Beamte überwachen weiterhin Importe, um künftige Ausbrüche zu verhindern.

Quelle