"Sehr speziell": Freiburg strebt zum ersten Mal die Viertelfinale an - Freiburgs historischer Europa-League-Traum vor Genk-Hürde
SC Freiburg steht vor historischem Europa-League-Duell gegen KRC Genk
Der SC Freiburg bereitet sich auf ein entscheidendes Europa-League-Spiel gegen KRC Genk vor. Die Breisgauer streben erstmals in ihrer Vereinsgeschichte das Viertelfinale an. Trainer Julian Schuster bezeichnete die Chance als "historisch" und "etwas ganz Besonderes" für den Klub.
Freiburg qualifizierte sich als Gruppensiebter direkt für das Achtelfinale. Genk hingegen zog über die Play-offs ein, nachdem die Belgier Dinamo Zagreb ausgeschaltet hatten. Die Mannschaft aus Belgien hat in den letzten Jahren eine starke nationale Bilanz vorzuweisen: In den Spielzeiten 2020/21 (4. Platz), 2021/22 (5. Platz), 2022/23 (Meister), 2023/24 (3. Platz) und aktuell 2024/25 (2. Platz) zeigte das Team Konsequenz. Besonders ihre Offensive sticht heraus – mit durchschnittlich 1,9 Toren pro Spiel über fünf Saisonen liegen sie über dem Schnitt vieler Mittelfeldteams in der Europa-League-Qualifikation.
Doch Freiburg geht mit einigen Problemen in die Partie. Verletzungen und Sperren schwächen die Mannschaft: Innenverteidiger Max Rosenfelder fällt aus, Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein ist gesperrt. Patrick Osterhage soll Eggestein im defensiven Mittelfeld ersetzen. Schuster warnte zudem vor Genks ballbesitzorientiertem Spiel und deren gefährlichen Offensivkräften, was die Aufgabe zusätzlich erschwert.
Ein weiteres Sorgenkind ist Freiburgs Auswärtsbilanz in dieser Saison. In der Bundesliga gelang nur ein Sieg, in der Europa-League-Gruppenphase ein weiterer – beide auf fremdem Platz.
Das Spiel wird zur Nagelprobe für die Freiburger, die trotz Personalsorgen und schwacher Auswärtsleistungen den Einzug ins Viertelfinale schaffen wollen. Ein Sieg wäre der erste Viertelfinal-Einzug des Vereins in der Europa League. Mit ihrer starken Offensive und konsequenter Leistung in den letzten Jahren ist Genk jedoch ein gefürchteter Gegner.
