Freiburg setzt im Pokal-Viertelfinale auf Torwart-Wechsel und Müller-Formstärke
Henry SeidelNationalmannschaft-Kandidat Atubolu im DFB-Pokal nur Reservist - Freiburg setzt im Pokal-Viertelfinale auf Torwart-Wechsel und Müller-Formstärke
Freiburgs Cheftrainer Julian Schuster hat eine Torhüter-Rotation für das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Hertha BSC bestätigt. Statt des üblichen Bundesliga-Stammtorwarts Noah Atubolu wird Thomas Müller zwischen den Pfosten stehen. Mit dieser Entscheidung setzt Schuster auf Müllers aktuelle Form in diesem Wettbewerb.
Müller war in den beiden vorherigen Pokalrunden im Tor gestanden und hatte gegen Düsseldorf und Darmstadt ohne Gegentor gehalten. Schuster lobte seine konsequenten Trainingsleistungen und professionelle Einstellung – selbst in der Rolle als Atubolus Ersatz in der Liga. Zudem betonte der Trainer Müllers positive Ausstrahlung von der Bank aus als entscheidenden Faktor für die Nominierung.
In der Defensive kehrt Philipp Treu zurück, der das letzte Spiel wegen einer leichten Muskelverletzung verpasst hatte. Seine Rückkehr stärkt die Abwehroptionen des SC Freiburg für die wichtige Partie.
Schuster mahnte seine Mannschaft, sich auf den eigenen Spielplan zu konzentrieren und nicht dem Druck des Moments nachzugeben. Ein Sieg würde sie dem erneuten Einzug ins Berliner Olympiastadion einen Schritt näherbringen – jenem Ort, an dem sie 2022 im Finale nach Elfmeterschießen gegen RB Leipzig unterlagen. Zwei weitere Siege wären nötig, um in diesem Jahr erneut im Endspiel zu stehen.
Während Schuster sich zu den meisten Aufstellungsfragen bedeckt hielt, bestätigte er vor dem Spiel ausschließlich die Veränderung im Tor.
Mit Müller im Tor und Treu in der Abwehr geht Freiburg ins Viertelfinale. Das Team will vergangene Enttäuschungen hinter sich lassen und sich den Weg ins Finale ebnen. Ein Erfolg würde die Hoffnung auf einen erneuten Anlauf auf den Titel in Berlin am Leben halten.
