27 March 2026, 00:03

FDP-Führungsstreit: Dürr und Höne kämpfen um den Parteivorsitz nach Rücktritt des Vorstands

Deutsches Propagandaplakat für die Nazi-Partei mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

FDP-Führungsstreit: Dürr und Höne kämpfen um den Parteivorsitz nach Rücktritt des Vorstands

In der Freien Demokratischen Partei (FDP) hat der interne Führungsstreit begonnen. Der aktuelle Co-Vorsitzende Christian Dürr hat bestätigt, dass er trotz des Rücktritts des gesamten Bundesvorstands für eine Wiederwahl kandidieren wird. Seine Bewerbung fällt zusammen mit der Ankündigung von Henning Höne, der sich ebenfalls um den Spitzensposten bewirbt.

Die FDP hat sich stets den Herausforderungen ihrer Zeit gestellt. In den 1970er-Jahren setzte sie sich mit den Freiburger Thesen von 1971 für gesellschaftliche Reformen ein und unterstützte die SPD-Regierung unter Willy Brandt bei Vorhaben wie der Ostpolitik. 1977 markierten die Kieler Thesen dann eine Wende hin zum wirtschaftsliberalen Kurs – ein Zeichen für veränderte Prioritäten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Dürr betont nun, dass die Partei die heutigen wirtschaftlichen Sorgen von Millionen Menschen angehen müsse. Er wirbt für eine FDP als reformorientierte, marktwirtschaftliche Kraft mit einer zuversichtlichen Grundhaltung. Seine Kandidatur erfolgt, nachdem sich der gesamte Bundesvorstand – einschließlich Dürr selbst – darauf verständigt hatte, vor dem anstehenden Parteitag zurückzutreten.

Trotzdem strebt Dürr eine weitere Amtszeit an und trifft damit direkt auf Höne, der sich ebenfalls in den internen Wettbewerb um den Vorsitz eingereiht hat.

Der Ausgang des Führungsrennens wird die Ausrichtung der FDP in den kommenden Jahren prägen. Dürrs Fokus auf wirtschaftliche Themen und marktbasierte Reformen knüpft an die historische Linie der Partei an. Die Entscheidung fällt auf dem nächsten Parteitag, wo die Mitglieder zwischen den beiden Bewerbern wählen werden.

Quelle