Falsche Versace-Gerüchte: Kelly Osbourne wehrt sich gegen Social-Media-Lügen
Henry SeidelFalsche Versace-Gerüchte: Kelly Osbourne wehrt sich gegen Social-Media-Lügen
Falsche Behauptungen über Kelly Osbourne als neues Gesicht von Versace und L'Oréal verbreiteten sich Anfang März im Netz. Die Gerüchte gewannen an Fahrt, nachdem sie gemeinsam mit ihrer Mutter Sharon Osbourne bei den Brit Awards aufgetreten war. Keine der beiden Marken hat jedoch offiziell eine Zusammenarbeit mit der Sängerin und Moderatorin bestätigt.
Die irreführenden Posts machten die Runde, nachdem Osbourne an der Verleihung teilgenommen hatte – online drehten sich die Diskussionen anschließend vor allem um ihr Äußeres. Ein virales Bild, das von der Seite Realms of Absolute Power geteilt wurde, kombinierte ein unvorteilhaftes Foto von ihr mit einem L'Oréal-Produkt und gab es fälschlicherweise als Werbung aus. Ein weiterer Account namens Celeb Talk Girl behauptete sogar, sowohl Kelly als auch Sharon Osbourne hätten Verträge mit Versace unterzeichnet.
Trotz ihrer Erfahrung in der Modebranche – darunter ihre Kollektion Ultimate Style beim Sender HSN und ihre ehemalige Modelinie Kelly was Home – arbeitete Osbourne weder mit Versace noch mit L'Oréal zusammen. Keines der Unternehmen hat die Behauptungen bisher kommentiert oder bestätigt.
Osbourne reagierte auf Instagram und kritisierte die Öffentlichkeit dafür, Gerüchte zu schüren, während sie ohnehin mit persönlichen Problemen kämpfe. Die ständige Beobachtung bezeichnete sie als unnötig und verletzend. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass sie rechtliche Schritte gegen die Falschmeldungen oder die online geäußerte Kritik einleiten wird.
Die falschen Kampagnenbehauptungen bleiben von beiden Marken weiterhin dementiert. Osbournes bisheriges Wirken in der Modewelt umfasst weder Versace noch L'Oréal, und es gibt keine Belege für die viral verbreiteten Posts. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie schnell unbestätigte Geschichten im Netz verbreitet werden – selbst ohne jede offizielle Grundlage.
