05 June 2026, 10:52

EU-Zollreform: Warum Online-Einkäufe aus Drittländern ab Juli teurer werden

Ab dem 1. Juli: Online-Einkauf bei Händlern außerhalb der EU wird teurer

EU-Zollreform: Warum Online-Einkäufe aus Drittländern ab Juli teurer werden

Online-Käufe außerhalb der EU werden teurer und komplizierter

Wer ab Juli bei Händlern außerhalb der EU bestellt, muss mit höheren Kosten und strengeren Regeln rechnen. Neue Gebühren und Steuern machen selbst günstige Artikel teurer und erschweren Rücksendungen.

Ab 1. Juli werden Importe aus Drittländern spürbar teurer. Verbraucher müssen selbst auf kleine Bestellungen zusätzliche Zölle und Mehrwertsteuer zahlen. Die Zollverwaltung hat einen Online-Rechner eingeführt, mit dem sich die Mehrkosten vorab abschätzen lassen.

Ab 1. November 2026 kommt eine weitere Änderung: Bei Sendungen unter 150 Euro fällt pro Produktkategorie eine pauschale Zollgebühr von 3 Euro an – zusätzlich zur Einfuhrumsatzsteuer. Ab etwa 2028 werden alle Lieferungen, unabhängig vom Wert, ab dem ersten Euro verzollt.

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Doch nicht nur die Kosten steigen – auch die Risiken. Rückgaben, Rückerstattungen und Garantieansprüche sind bei ausländischen Händlern oft schwerer durchzusetzen. Käufer sollten vor dem Kauf die rechtlichen Hinweise und Lieferbedingungen des Händlers prüfen. Innerhalb der EU bleiben die meisten Waren weiterhin zoll- und steuerfrei – mit Ausnahmen wie Alkohol, Tabak und Kaffee.

Fazit: Wer außerhalb der EU shoppt, muss mit höheren Preisen rechnen. Günstige Bestellungen können durch Gebühren und Steuern schnell teurer werden. Verbraucher sollten vor dem Kauf die Bedingungen prüfen und mögliche Zollkosten kalkulieren, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Quelle