07 March 2026, 18:02

Epstein-Akten enthüllen brisante Verbindungen zu Commerzbank und Deutsche Bank

Eine Person in einem langen, dunklen Mantel und Hut steht heroisch mit ausgestreckten Armen umgeben von Text, der "Der Krieg des Reichtums: Die große Tresorexplosion" gegen einen tiefblauen, sternenklaren Hintergrund liest.

Hunderte von Prominenten in Epstein-Akten genannt - Mit einigen pikanten Details - Epstein-Akten enthüllen brisante Verbindungen zu Commerzbank und Deutsche Bank

Die Veröffentlichung der Epstein-Akten hat die Prüfung von Jeffrey Epsteins Verbindungen zu einflussreichen Persönlichkeiten neu entfacht. Die Dokumente listen Hunderte von Namen auf, von denen einige mit schweren Vorwürfen in Verbindung gebracht werden. Juristische und politische Folgen zogen sich hin, doch viele Fälle bleiben ungeklärt.

Eine der prominentesten betroffenen Persönlichkeiten war Prinz Andrew. Die britische Polizei ermittelte Anfang 2023 gegen ihn, was am 19. Februar desselben Jahres zu einer vorläufigen Festnahme führte. Beamte durchsuchten sein Haus, bevor er gegen Kaution freigelassen wurde. Bereits 2022 hatte er nach einem Vergleich mit Virginia Giuffre, die im April 2025 durch Suizid starb, seine königlichen Titel und Pflichten verloren.

Auch Finanzinstitute mussten Konsequenzen tragen. Die Commerzbank räumte 2013 einen Fehler bei der Aufnahme Epsteins als Kunden ein, der es ihm ermöglichte, über 40 Konten zu eröffnen. Die Bank brach die Geschäftsbeziehung 2018 ab und arbeitete mit den Behörden zusammen. Unterdessen trat Kathryn Ruemmler, die leitende Juristin von Goldman Sachs, zurück, nachdem Unterlagen zeigten, dass sie nach Epsteins Festnahme Kontakt zu ihm gehabt hatte.

In Deutschland debattierte der Bundestag über Ermittlungen gegen die Deutsche Bank, Privatpersonen und Unternehmen mit Verbindungen zu Epstein. Die rechtspopulistische AfD forderte eine Sonderkommission, um zu untersuchen, wie Epstein Menschen anwarb und beeinflusste. Die deutsche Unternehmerin Caroline Lang geriet wegen des Verdachts auf Geldwäsche und Steuerbetrug im Zusammenhang mit einer Epstein-nahen Offshore-Firma ins Visier der Ermittler.

Trotz neuer FBI-Vorwürfe aus dem Jahr 2019 wurden gegen Donald Trump keine Anklagen in den USA erhoben. Das Justizministerium verwies auf mangelnde Beweise und unbewiesene Behauptungen. Viele potenzielle Verfahren scheiterten an rechtlichen Hürden, darunter verjährte Straftatbestände und unzureichende Beweislage.

Stand 2026 lösen die Epstein-Akten weiterhin Ermittlungen aus, doch die meisten juristischen Schritte sind ins Stocken geraten. Einige Persönlichkeiten verloren ihre Positionen oder sahen sich öffentlicher Kritik ausgesetzt, während andere aufgrund verfahrensrechtlicher Grenzen straffrei blieben. Die Dokumente bleiben ein zentraler Gegenstand laufender Überprüfungen und politischer Debatten.

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