Dramatische Rettung nach Sturz in den Höllenlöcher-Felsen im Berchtesgadener Land
Henry SeidelPassanten hören Hilferufe - Wanderer nach Sturz gerettet - Dramatische Rettung nach Sturz in den Höllenlöcher-Felsen im Berchtesgadener Land
Ein 70-jähriger Wanderer wurde nach einem schweren Sturz in der Nähe der Höllenlöcher-Felsen im Berchtesgadener Land gerettet. Bei der dramatischen Rettungsaktion waren Bergretter, Feuerwehrleute und Polizisten fast acht Stunden lang im Einsatz, um den Mann in Sicherheit zu bringen.
Der Vorfall ereignete sich am 19. März 2026 gegen 16 Uhr, als der Mann in der steilen, felsigen Schlucht abstürzte. Augenzeugen hörten seine Hilferufe und alarmierten sofort die Rettungskräfte. Sein Hund, durch den Unfall verängstigt, lief davon, wurde später jedoch von der Polizei gefunden und in Sicherheit gebracht.
Die Rettungskräfte der Bergwacht sahen sich mit schwierigen Bedingungen konfrontiert, als sie nach dem verletzten Wanderer suchten. Mithilfe von Wärmebildkameras orteten sie ihn im unwegsamen Gelände. Sanitäter stabilisierten seine Verletzungen mit einer Vakuummatratze und Schmerzmitteln, bevor die Bergung vorbereitet wurde.
Wegen der schwer zugänglichen Lage setzten die Retter einen Hubschrauber mit einer Langseilwinde ein. Zudem kamen Seiltechniken wie Flaschenzüge und Steigklemmen zum Einsatz, um den Mann vorsichtig in Sicherheit zu bringen. Die Aktion endete erst spät am Abend nach einer abgestimmten Operation mehrerer Einsatzkräfte.
Der Wanderer wurde mit schweren Verletzungen nach dem Sturz ins Krankenhaus geflogen. Die Behörden bestätigten, dass sein Hund unverletzt blieb und zu seinem Besitzer zurückkehrte. Die Rettung unterstrich die Herausforderungen von Bergungseinsätzen in schwierigem Gelände.






