Dortmunds Polizei jagt Raser während des WM-Spiels mit über 800 Blitzer-Fotos
Emma KrügerDortmunds Polizei jagt Raser während des WM-Spiels mit über 800 Blitzer-Fotos
Dortmunder Polizei verschärfte Verkehrskontrollen während des WM-Spiels – rasante Temposünder im Fokus
Während des Weltmeisterschaftsspiels intensivierte die Dortmunder Polizei die Verkehrskontrollen, um gegen extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen vorzugehen. Nach dem Sieg der deutschen Mannschaft kam es entlang der Wallstraße zu starken Verkehrsstaus, die sich von der Burgtor- bis zur Neutor-Brücke erstreckten. Die Behörden riefen die Autofahrer trotz der Feierlichkeiten dazu auf, sich an die Verkehrsregeln zu halten.
Im gesamten Stadtgebiet wurden acht stationäre Blitzer eingesetzt, die insgesamt 500 Tempodelikte registrierten. Besonders auffällig: An der Ruhrallee in Höhe der Deutschen-Bahn-Brücke missachteten 341 Fahrzeuge das 60-km/h-Tempolimit.
Zwei mobile Messgeräte erfassten zusätzlich 159 Verstöße, darunter einen Fahrer, der in einer 50er-Zone mit 117 km/h unterwegs war. Ein 22-jähriger Dortmunder wurde zudem mit 67 km/h in einer 30er-Zone geblitzt. Neun besonders schwere Tempodelikte wurden dokumentiert – zwei der Betroffenen müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Auch der Kommunale Ordnungsdienst ging gegen Verstöße vor: 18 Verwaltungsverfahren wurden wegen Vergehen gegen das Immissionsschutzgesetz und die Straßenverkehrsordnung eingeleitet. Zudem ahndete die Behörde 15 Lärmbelästigungen.
Die Kontrollen zielten auf rücksichtsloses Fahrverhalten in einer Phase mit hohem Verkehrsaufkommen ab. Insgesamt wurden über 800 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig die Einhaltung der Verkehrsregeln ist, um Unfälle und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.






